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Koch nimmt Stellung zur Affäre um Frehse
Koch nimmt Stellung zur Affäre um Frehse © AFP/SID/THOMAS KIENZLE
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Ulla Koch, Teamchefin der deutschen Kunstturnerinnen, hat erstmals zur Affäre um die Chemnitzer Trainerin Gabi Frehse Stellung genommen.

Ulla Koch, Teamchefin der deutschen Kunstturnerinnen, hat erstmals zur Affäre um die Chemnitzer Trainerin Gabi Frehse Stellung genommen. "Diese Vorfälle belasten die anderen Trainer. Der Generalverdacht ist schlimm, die Verallgemeinerung trifft uns hart", sagte die 65-Jährige am Freitag.

Die ehemalige Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer und weitere Athletinnen werfen Frehse Beschimpfungen, überhartes Training und die Verabreichung von Medikamenten ohne ärztliche Absprache vor. Der Deutsche Turner-Bund (DTB) fordert daher vom Olympiastützpunkt Chemnitz die Entlassung der bislang nur beurlaubten Trainerin und will seine Kaderathletinnen nicht mehr von der 60-Jährigen betreuen lassen.

Koch, seit 2005 DTB-Cheftrainerin, schließt eigene Fehler nicht vollständig aus: "Ich bin bereit, mich Kritik zu stellen. Aber ich denke, wir haben in der Nationalmannschaft immer eine gute Kultur gelebt."

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Mit den Vorfällen in Chemnitz wird sich der Sportausschuss des Deutschen Bundestages am 5. Mai in Berlin erneut beschäftigen. Dann ist eine öffentliche Anhörung zum Thema "Physische, psychische oder sexualisierte Gewalt gegen Sportlerinnen und Sportler" geplant.

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