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Stephane Peterhansel saß zu lange wegen Reperaturarbeiten in seinem Peugeot
Stephane Peterhansel saß zu lange wegen Reperaturarbeiten in seinem Peugeot © Getty Images
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Wegen technischer Probleme an seinem Auto verliert Stephane Peterhansel auf der siebten Etappe der Rallye Dakar viel Zeit Davon profitiert der neue Führende.

Probleme mit der Radaufhängung und den Stoßdämpfern haben dem bisherigen Spitzenreiter Stephane Peterhansel (Frankreich/Peugeot) womöglich alle Siegchancen bei der diesjährigen Rallye Dakar gekostet.

Der Rekordsieger verlor auf der siebten Etappe über 425 Wertungskilometer von der bolivianischen Hauptstadt La Paz nach Uyuni bei den Reparaturarbeiten fast zwei Stunden. Neuer Spitzenreiter ist der Spanier Carlos Sainz (Peugeot), der auch die Tageswertung gewann.

Nach Angaben von Peugeot kollidierte Peterhansels Bolide mit einem Stein, als der Franzose einen Motorradfahrer überholen wollte. Der 13-malige Dakar-Gewinner erreichte Uyuni mit 1:47:56 Stunden Rückstand auf Sainz.

Der 55-jährige Spanier hatte im Ziel 12:05 Minuten Vorsprung auf den Toyota des Südafrikaners Giniel de Villiers (Südafrika) und dessen deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz. Tagesdritter wurde der zweimalige Gesamtsieger Nasser Al-Attiyah (Katar/Toyota/+14:19).

Im Gesamtklassement liegt Sainz nach der siebten von 14 Etappen nun 1:11:29 Stunden vor Al-Attiyah, Peterhansel folgt mit 1:20:46 Stunden Rückstand.

Führungswechsel auch bei Motorrädern

In der Motorrad-Konkurrenz übernahm der französische Yamaha-Pilot Adrien van Beveren mit Platz zwei am Samstag die Führung in der Gesamtwertung.

Der Tagessieg bei den Zweirädern ging an den Spanier Joan Barreda (Honda).

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