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Philipp Öttl verpasste einen Podestplatz © Getty Images
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Philipp Öttl liegt beim Moto3-Rennen in Brünn sieben Runden vor Schluss in Führung. Doch dann wird er durchgereicht. Auch Marcel Schrötter verpasst das Podest.

Motorrad-Pilot Philipp Öttl (Ainring) hat beim Moto3-Rennen im tschechischen Brünn einen Podestplatz verpasst.

Der 22-Jährige belegte in einem spannenden und von vielen Führungswechseln geprägten Rennen den achten Platz. Zwischenzeitlich lag der KTM-Fahrer auch selbst an der Spitze, in der Schlussphase wurde er aber durchgereicht.

Bereits beim Heimrennen am Sachsenring vor drei Wochen hatte Öttl den achten Platz belegt.

"Ich kann mir keine Vorwürfe machen. Es ist einfach blöd gelaufen. Hier einen richtigen Plan zu machen, ist extrem schwierig. Das Rennen war eigentlich ganz gut. Ich wollte mich in der letzten Runde auf Start und Ziel nach vorne schieben, war aber nicht in der idealen Position. Dann haben sich drei andere Fahrer vorbeigeschoben, und ich konnte nicht mehr kontern. Der Plan ist einfach nicht aufgegangen", sagte Öttl.

Öttl kurzzeitig in Führung

Öttl war von Startplatz vier aus ins Rennen gegangen und befand sich das gesamte Rennen über in der Spitzengruppe. Die Führung wechselte stets hin und her, auch Öttl übernahm sieben Runden vor Schluss kurzzeitig den Platz an der Spitze. Drei Runden vor dem Ende verlor er den Anschluss, im letzten Umlauf büßte er weitere Plätze ein.

Den Sieg sicherte sich der Italiener Fabio Di Giannantonio (Honda) mit seinem ersten Triumph überhaupt in der Motorrad-WM. Platz zwei ging an den Spanier Aron Canet (Honda) vor dem Tschechen Jakub Kornfeil (KTM) aus dem deutschen Team Prüstel GP.

Die WM-Führung übernahm Kornfeils Teamkollege Marco Bezzecchi (Italien) mit Platz sechs. Der bisherige Spitzenreiter Jorge Martin (Spanien) konnte wegen einer Verletzung nicht am Rennen teilnehmen. 

Schrötter verpasst Podest klar

Marcel Schrötter ist beim Moto2-Rennen in Brünn nur Siebter geworden. Der 25-Jährige, von Platz fünf gestartet, verpasste damit die erhoffte erste Podestplatzierung deutlich. Zuvor war Schrötter in diesem Jahr bereits dreimal auf den vierten Platz gefahren.

Schon in der ersten Runde verlor der Kalex-Pilot viele Plätze und wurde zeitweise bis auf den zehnten Platz durchgereicht. Anschließend konnte Schrötter das Tempo der Spitzenfahrer nicht halten und verlor sukzessive den Anschluss. In der letzten Runde gelang ihm zumindest noch ein Überholmanöver für den siebten Platz.

Den Sieg aus einem Quartett heraus sicherte sich der Portugiese Miguel Oliveira (KTM) in der letzten Kurve vor dem Italiener Luca Marini (Kalex), Halbbruder der MotoGP-Legende Valentino Rossi. Platz drei ging an Francesco Bagnaia (Italien), der seine WM-Führung an Oliveira verlor.

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