vergrößernverkleinern
Porsche setzt beim neuen 911 GT3 R auf ein Triple an Flicks
Porsche setzt beim neuen 911 GT3 R auf ein Triple an Flicks © smg/Stritzke
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Der neue Porsche 911 GT3 R zeigt erstmals seine Nordschleifen-Aerodynamik - Gezeigt wird eine Aero-Konfiguration, die so bisher noch nicht zu sehen war

©

Der Auftakt zum fünften VLN-Lauf ist gemacht: Bei den Einstellfahrten am Freitag stimmten sich die Teilnehmer auf das 6-Stunden-Ruhr-Pokal-Rennen ein. Die Augen waren natürlich auf den neuen Manthey-Porsche gerichtet, der sich in seiner ganzen 2019er-Pracht zeigte. Der Nachfolger von "Grello" absolvierte seine ersten Runden auf der Nürburgring-Nordschleife in aller Öffentlichkeit.

Dabei präsentierte der neue GT3-Bolide auch seine Aerodynamik für die Nordschleife. Die auffälligste Änderung findet sich an der Front. die so bislang an noch keinem Porsche 911 GT3 R zu sehen war, weder bei der offiziellen Präsentation des Boliden, noch bei bisherigen Ausstellungsstücken: Die Front zieren drei Lagen Flicks übereinander. Das alte Modell hatte zu Beginn des Homologationszyklus nur einen, später Doppelflicks, die anfänglich umstritten waren.

Anzeige

Porsche zieht nun alle Register beim Versuch, Anpressdruck auf die Vorderachse zu bekommen. Die Front auf die Straße zu drücken ist eine der größten Herausforderungen beim Heckmotor-Konzept. Daran arbeitet Porsche bereits seit dem RSR der 997er-Generation. Die Fahrer waren bereits nach Testfahrten vom 2019er-Modell begeistert: "Fühlt sich an wie ein RSR", war von mehreren Fahrern zu hören. Und bei dem sitzt der Motor bekanntermaßen mittlerweile vor und nicht mehr hinter der Hinterachse...

Manthey-Racing führte am Freitag am neuen Boliden einige Aerodynamiktests durch und testete dabei unter anderem verschiedene Frontsplitter. Im Rennen wird der Testträger nicht für den Gesamtsieg in Frage kommen: Weil er in der SPX-Klasse gemeldet ist, wird der Porsche nach sechs Runden an die Box kommen müssen statt nach acht wie alle anderen. Aber darum wird es dem Team auch nicht gehen.

Porsche sorgte am Freitag noch an anderer Stelle für Aufsehen: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nahm im Bioethanol-Porsche 911 GT3 Cup von "Smudo" Platz und ließ sich um die Nordschleife kutschieren, was für einen großen Medienauflauf beim Bioconept Car sorgte. (Mehr dazu am Sonntag)

© Motorsport-Total.com

Nächste Artikel
previous article imagenext article image