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VLN: Protest-Fehde in der Porsche-Cup-Klasse geht weiter

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VLN: Protest-Fehde in der Porsche-Cup-Klasse geht weiter

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VLN: Protest-Fehde in der Porsche-Cup-Klasse geht weiter

Zwischen Mühlner Motorsport und GetSpeed kriselt es erneut - Diesmal hatte GetSpeed mit seinem Protest aber keinen Erfolg
Der Cup-Porsche von Mühlner Motorsport stand erneut im Fokus
© VLN

Die Serie der "Zierleistenproteste" in der Klasse Cup2 in der VLN Langstreckenmeisterschaft ist beim 58. Reinoldus Langstreckenrennen in die nächste Runde gegangen. GetSpeed protestierte bei VLN7 erneut gegen Mühlner, diesmal gleich gegen zwei Fahrzeuge. Allerdings wurde der Protest diesmal als unbegründet zurückgewiesen. Deshalb bleibt das Ergebnis unverändert.

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Anlass für den Protest gegen den siegreichen Porsche 911 GT3 Cup #123 von Marcel Hoppe, Moritz Kranz und Tim Scheerbarth sowie die Drittplatzierte #124 der Fahrer Michael Heimrich, Jean-Louis Hertenstein und Arno Klasen war erneut eine Lappalie: Der GPS-Sender war nicht verschraubt, sondern lediglich geklebt.

Mühlner begründete die Entscheidung "geklebt, nicht geschraubt" mit dem Argument, dass keine baulichen Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen werden dürfen. Das war genau das Argument, mit dem der siegreiche Porsche #123 noch bei VLN3 aus der Wertung genommen wurde. Damals hatte GetSpeed erfolgreich ein Sponsorenschild in der Kühleröffnung des Mühlner-Porsches beanstandet. Osieka begründete den Protest seinerzeit damit, dass er sich als Dienstleister verstehe, der seinen Kunden die bestmöglichen Chancen geben möchte.

Nun argumentiert Mühlner, dass Bohrlöcher im Dach des Porsches ihrerseits eine bauliche Veränderung darstellen würden und man deshalb auf eine Klebelösung setze. GetSpeed hatte moniert, dass ein Verzicht auf Löcher einen aerodynamischen Vorteil darstellen würde.

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Mit ein Grund ist auch eine Diskrepanz zwischen VLN-Reglement und der Montageanleitung des Herstellers des GPS-Auges. In Anhang 6 (Einbaurichtlinien für Rennteams GPSauge MI6/CAN) ist als Verdeutlichung des Artikels 1.5.2 des VLN-Reglements festgelegt: "Die feste Verankerung zur Fahrzeugkarosserie muss durch die Verschraubung gewährleistet sein." In der Montageanleitung des Herstellers hingegen ist ausdrücklich geschrieben, dass auch eine Klebebefestigung möglich sei.

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Es war bereits der dritte Protestversuch von GetSpeed gegen Mühlner in der VLN-Saison 2018. Nach dem erfolgreichen Protest bei VLN3 kam es Informationen von 'Motorsport-Total.com' zufolge beim vierten Lauf erneut zu einem Protestversuch, den man aber zurückzog, da sonst ein Gegenprotest gegen einen siegreichen GetSpeed-Cayman gedroht hätte. Damals ging es um einen Klebestreifen.

Besondere Brisanz hat der Fall, weil Arno Klasen, der die Saison bei GetSpeed begonnen hatte, mittlerweile für Mühlner fährt. Die VLN wird voraussichtlich mit einem Bulletin noch vor dem achten Lauf auf die Ereignisse reagieren.

© Motorsport-Total.com