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Die Rallye Dakar startet in ihre 41. Auflage
Die Rallye Dakar startet in ihre 41. Auflage © Getty Images
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München - Bei der 41. Rallye Dakar darf sich ein deutsches Team Chancen auf den Sieg ausrechnen. Die Zukunft der traditionsreichen Rallye ist jedoch ungewisser denn je.

Das neue Jahr steckt noch in den Kinderschuhen, für die Teilnehmer der Rallye Dakar steht aber bereits der Höhepunkt der Saison an.

Am Montag startete in der peruanischen Hauptstadt Lima die 41. Auflage des legendären Motorsport-Highlights, zehn Etappen an elf Tagen sind in dem südamerikanischen Land zu absolvieren.

Insgesamt 534 Fahrer und Beifahrer in 334 Fahrzeugen aus fünf Klassen haben sich für den Ritt durch die Wüste eingeschrieben.

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Deutsches Team X-raid zählt zu den Top-Favoriten

In der Auto-Klasse gehört das deutsche Team X-raid zu den Top-Favoriten. Der Rennstall aus dem hessischen Trebur hat sich nach dem Rückzug des französischen Herstellers Peugeot dessen Fahrer-Prominenz gesichert und bläst zum Angriff auf den Gesamtsieg.

Dakar-Rekordgewinner Stephane Peterhansel, Titelverteidiger Carlos Sainz und der französische Allrounder Cyril Despres, der bereits fünfmal die Motorrad-Wertung der Dakar für sich entschieden hat, bilden ein echtes Dreamteam.

"Aus meiner Sicht sind wir das stärkste Team, das bei der Dakar 2019 am Start sein wird", sagte Sainz selbstbewusst. Als Einsatzfahrzeug für das prominente Trio fungiert ein in Zusammenarbeit mit Mini konstruierter Buggy, der im vergangenen Jahr sein Debüt gefeiert hatte und seither weiterentwickelt wurde.

Der große Vorteil für Toyota ist die Beständigkeit. Die Speerspitze der vergangenen Jahre mit den früheren Dakar-Siegern Giniel de Villiers und dem Katarer Nasser Al-Attiyah ist an Bord geblieben, die Abläufe innerhalb des Teams sind verinnerlicht.

Zitewitz: "Haben eine Chance auf den Sieg"

Beifahrer von de Villiers ist Dirk von Zitzewitz. Der 50-Jährige aus Eutin navigiert seinen Partner bereits seit 2007 durch die Wüsten dieser Welt, 2009 hatte sich das Duo im VW Touareg den Gesamtsieg gesichert.

Gibt es zum zehnjährigen Jubiläum eine Wiederholung? "Wenn alles gut läuft, haben wir eine Chance auf den Sieg – die ist aber klein", sagte von Zitzewitz. Für ihn soll es die letzte Ausgabe als Co-Pilot sein, im kommenden Jahr will er selbst hinter das Steuer.

Rallye-Dakar vor dem Aus?

Ob er dazu jedoch die Gelegenheit bekommt, steht in den Sternen.

Die ASO, Veranstalter der Rallye Dakar, hat große Mühe, genug Austragungsländer für ihr Spektakel zu finden. Noch im vergangenen Jahr führte die Dakar neben Peru auch durch Bolivien und Argentinien, beide verzichteten aus finanziellen Gründen auf eine Fortsetzung.

Und auch die peruanische Regierung gab erst spät die Zusage, die Veranstaltung zu unterstützen. 

Dakar 2019 so kurz wie nie

Entsprechend abgespeckt kommt die diesjährige Ausgabe daher. Noch nie zuvor führte die Dakar ausschließlich durch ein Land, der Umfang mit zehn Etappen und 5600 Kilometern (davon 2636 Wertungskilometer) bedeutet Negativrekord.

Ob und wie es mit der Dakar, die nach Terrorwarnungen 2008 von Afrika nach Südamerika umgesiedelt war und dort gut angenommen wurde, weitergeht, ist offener denn je.

Welcher TV-Sender überträgt?

Eurosport zeigt nach den Etappen am späten Abend eine 30-minütige Zusammenfassung der Geschehnisse.

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