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James Glickenhaus (hier bei den 24h Nürburgring) ärgert sich über Toyota
James Glickenhaus (hier bei den 24h Nürburgring) ärgert sich über Toyota © Porsche
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Aussagen von TMG-Geschäftsführer Rob Leupen, dass Glickenhaus und ByKolles keine würdigen Gegner seien, sorgen bei James Glickenhaus für großen Unmut

Toyota hat sich im Rahmen der 6 Stunden von Spa zur Situation der Hypercar-Regularien geäußert, seine Teilnahme an der WEC-Saison 2020/21 und darüber hinaus allerdings offengelassen.

Dafür sorgt ein Kommentar von Rob Leupen, dem Geschäftsführer der Toyota Motorsport GmbH (TMG), in den USA für Wirbel. James "Jim" Glickenhaus wirft Leupen vor, sich wie ein weinerlicher Teenager zu verhalten.

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"Bei allem Respekt in Richtung Glickenhaus und ByKolles, aber sie sind kein Gegner für uns", sagte Leupen am Rande der 6 Stunden von Spa-Francorchamps. "Wir würden vielleicht eine Saison gegen sie fahren wollen. Aber unsere Intention ist, gegen andere Hersteller zu kämpfen."

"Als wir hier eingestiegen sind, gab es Audi. Solche Kaliber wollen wir. Wir wollen gegen Marken wie Aston Martin, McLaren und Ferrari antreten und ihre Strahlkraft nutzen, um unser eigenes Image glänzen zu lassen. Wir würden gerne weitermachen, aber erwarten, dass wir ab der Saison 2021/22 nicht mehr der einzige (große) Hersteller sind."

Glickenhaus "traurig und schockiert"

Diese Worte haben den Weg schnell über den Großen Teich gefunden. Jim Glickenhaus äußert sich sehr enttäuscht in den sozialen Medien: "Ich bin traurig und schockiert über die beleidigenden Bemerkungen des Chefs von Toyota Racing über ByKolles und uns."

"Als wir am 'Ring' gegen den LFA von Herrn Toyota (gemeint ist Konzernchef Akio Toyoda; Anm. d. Red.) mit unserem P 4/5 C gefahren sind, hatten wir eine tolle Zeit" verweist er mehrere gemeinsame Jahre bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. "Er hat sich mir und der Scuderia Cameron Glickenhaus gegenüber sehr gütig gezeigt."

"Er sollte Herrn Toyota [sic!] fragen, was damals passiert ist, bevor er sich wie ein weinerlicher Teenager aufführt. Und als Repräsentant eines großartigen Konzerns wie Toyota sollte er Toyotas (gemeint ist Toyodas) Beispiel folgen."

Toyota Gazoo Racing setzte über viele Jahre hinweg Lexus LFA-Modelle in der VLN und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ein. Allerdings fuhren diese in einer anderen Klasse als der Ferrari P4/5 Competizione und der SCG003c, der auch in diesem Jahr wieder an den Start gehen wird. Gazoo Racing ist momentan mit einem seriennahen Supra vertreten - wieder in einer anderen Klasse als Glickenhaus.

© Motorsport-Total.com

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