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Kevin Estre erhielt für einen Frühstart beim dritten VLN-Lauf eine Durchfahrtsstrafe - Glücklich ist er mit der Entscheidung aber überhaupt nicht

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Der 61. ADAC-ACAS-H&R-Cup begann gleich mit einem Aufreger: Kevin Estre kam mit einem riesigen Vorsprung bei Start und Ziel vorbei, die Konkurrenz war um Hunderte Meter distanziert. Der Raketenstart war ein bisschen zu gut, befand die Rennleitung. Es gab eine Durchfahrtsstrafe gegen den Manthey-Porsche #911 (Christensen/Estre).

Der Porsche-Pilot weiß nicht so recht, warum er die Strafe erhalten hat. "Ich bin so gestartet wie sonst auch immer hier, wenn ich von der Pole-Position ins Rennen gegangen bin", sagt er gegenüber 'Motorport-Total.com'. "Vergangenes Jahr beim 24-Stunden-Rennen bin ich so gestartet und es war alles okay."

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"So, wie ich es kenne, kann der Polemann die Geschwindigkeit vorgeben", so der 30-Jährige weiter. "Ich habe einen Abstand zum Pace-Car gelassen und dann Gas gegeben. Nur er (Tsugio Matsuda im Kondo-Nissan; Anm. d. Red.) ist einfach stehen geblieben." Matsuda wurde im Laufe der ersten weiter durchgereicht, bis er einen Dreher im Streckenabschnitt Ex-Mühle hatte.

Zurück zu Estre. "Wir müssen wohl noch einmal das Reglement lesen, ob sich da etwas geändert hat", grübelt er. "Ich habe gesehen, dass es direkt ein großer Vorsprung war. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen."

Manthey-Racing feierte zunächst einen umjubelten Dreifachsieg; Estre und Michael Christensen arbeiteten sich dabei wieder bis auf die zweite Position nach vorn. Doch ein Fehler beim Nachtanken brachte eine weitere Strafe gegen "Grello" mit sich. "Kein perfektes Rennen von der Nummer 911", resümiert der Franzose. Am Ende blieb Platz vier.

© Motorsport-Total.com

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