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Mit der Bestzeit haben nicht viele gerechnet: Barwell Motorsport ganz vorn
Mit der Bestzeit haben nicht viele gerechnet: Barwell Motorsport ganz vorn © SRO
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Patrick Kujala bringt überraschend Barwell Motorsport an die Spitze des Feldes - Noch kaum aussagekräftige Zeiten, aber was ist mit BMW los?

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Das zweite Freie Training zur 71. Ausgabe der 24 Stunden von Spa (offiziell: Pre-Qualifying) ging erneut bei großer Hitze über die Bühne, doch ein paar Wolken blockierten zumindest ein weiteres Aufheizen der Strecke durch die Nachmittagssonne.

Die GT3-Teams spulten zahlreiche Runden ab, doch die Bestzeit eines Amateur-Fahrzeugs zeigt, dass die großen Teams bislang noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt haben. Patrick Kujala fuhr im Barwell-Lamborghini #77 (Amstutz/Mattschiski/Kujala/Abra) überraschend in 2:20.123 Minuten die Bestzeit im Hitzekessel in den Ardennen.

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Generell zeigte sich Lamborghini nach verhaltenem Start im Freien Training am Nachmittag deutlich besser aufgestellt: Vier Huracan GT3 kamen unter die Top 20. Hinter dem Barwell-Lambo sortierten sich zwei Mercedes-AMG auf den Plätzen zwei und drei ein, außerdem kamen ein Bentley, ein Ferrari, ein Audi und nicht weniger als drei Porsche unter die Top 10.

Aston Martin ließ es nach dem starken Auftakt auffällig ruhig angehen und kam nicht über Position 25 hinaus. Schwer tun sich auch weiterhin die Japaner - KCMG kam mit dem besten Nissan auf Platz 21, der Werks-Honda landete auf Position 35.

Damit lagen diese Fahrzeuge immer noch weit vor BMW, die bisher große Probleme in der Hitze zu haben scheinen: Der bester Vertreter der Münchner kam in Form des Schnitzer-M6 auf einen zwar zur Startnummer passenden, aber alles andere als befriedigenden 42. Platz. Für die Fans bleibt hier nur zu hoffen, dass die BMW-Teams bislang ganz auf Rennabstimmung gebaut haben.

Von größeren Unfällen blieb die Pre-Qualifying-Sitzung verschon. Nur 70 Autos ließen sich Zeiten gutschreiben. TF Sport versucht weiter, den im Freien Training verunfallten Aston Martin wieder aufzubauen. Außerdem gab es Probleme beim Sainteloc-Audi #25, der keine gezeitete Runde hinlegte.

Weiter geht es um 20 Uhr mit dem Qualifying in vier Abschnitten. Dabei geht es um den Einzug in die Superpole am Freitagabend.

© Motorsport-Total.com

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