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McLaren findet eine BoP in der Hypercar-Klasse gut
McLaren findet eine BoP in der Hypercar-Klasse gut © WEC
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McLaren kann sich damit anfreunden, in der künftigen Le-Mans-Topklasse eine Balance of Performance einzufügen - Einstieg noch immer ungewiss

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Noch immer macht McLaren ein Geheimnis daraus, ob man mit einem Hypercar in die LMP1-Nachfolgeklasse in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einsteigen möchte. Die Rahmenbedingungen passen jedenfalls, wie Zak Brown sagt.

Möglich sind in Zukunft in der Hyper-Sport-Kategorie sowohl reinrassige Prototypen mit einer Hypercar-Silhouette als auch direkt vom Straßen-Hypercar abgeleitete Rennwagen. Das alles wird mit einer Balance of Performance (BoP) kontrolliert.

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Wäre McLaren also bereit, einen solchen Eingriff zu akzeptieren? "Ja", sagt Brown unverhohlen. "Ich glaube, das ist die einzige Möglichkeit, die Kosten im Zaum zu halten. Ohne BoP würden die Budgets durch die Decke schießen."

"Es funktioniert in der GTE sehr gut, selbst wenn es ein recht politisches Thema ist. Aber wenn man sich die GTE-Statistiken ansieht, machen sie einen guten Job." Außerdem lässt sich so eine Niederlage immer abwälzen, wie er lachend hinzufügt: "Das Team, das gewinnt, hatte einen unfairen Vorteil und das Team, das verliert, hatte nicht die richtige Balance of Performance. Das scheint ein Zyklus zu sein."

McLaren liebäugelt mit einem möglichen Engagement zur WEC-Saison 2021/22. "Wir müssen bald eine Entscheidung treffen. Unsere Studie ist beinahe abgeschlossen. Wir sind weiterhin ein großer Fan der WEC und von Le Mans. Aber es geht ums Timing und es muss zu unseren Business-Zielen passen. Das betrifft unseren Arm [McLaren] Automotive. Da haben wir noch keine finale Entscheidung."

© Motorsport-Total.com

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