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Lukas Tulovic will dem Team trotz fehlender finanzieller Mittel treu bleiben
Lukas Tulovic will dem Team trotz fehlender finanzieller Mittel treu bleiben © Getty Images
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Der deutsche Motorrad-Traditionsrennstall Kiefer Racing nimmt nicht wie geplant an der Supersport-WM teil. Grund dafür sind finanzielle Schwierigkeiten.

Kiefer Racing muss einen weiteren herben Rückschlag verkraften. Wie der deutsche Motorrad-Traditionsrennstall am Freitag mitteilte, kann das Team aufgrund großer finanzieller Schwierigkeiten nicht wie geplant an der Supersport-WM teilnehmen.

"Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre es ein zu großes Risiko gewesen, wenn wir in die Saison gestartet wären", sagte Teambesitzer Jochen Kiefer. Die Angst, in ein "unendliches Loch" zu trudeln, sei zu groß.

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"Wir haben in den letzten Wochen und Monaten wirklich nichts unversucht gelassen, um das notwendige Budget aufzutreiben", sagte Kiefer weiter. Unter anderem hatte das Team über Social Media um finanzielle Unterstützung gebeten und sei über die "unglaublich große Teilnahme" überrascht.

Gradinger will Team verlassen

Kiefer Racing will den Erlös aus dieser Aktion investieren, um seinen beiden Fahrer Thomas Gradinger (Österreich) und Lukas Tulovic "die bestmöglichen Alternative bieten". 

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Derzeit sei ein Start in der Moto2-Europameisterschaft angedacht. Tulovic will mit dem Team diesen Schritt gehen, Gradinger dagegen nicht. Der Österreicher wird seinen Anteil am Erlös erhalten, teilte Kiefer mit. 

Im Team aus Bad Kreuznach hatte Stefan Bradl 2011 den Weltmeistertitel in der Moto2-Klasse geholt. 2015 triumphierte der Rennstall mit dem britischen Piloten Danny Kent in der Moto3. 

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