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Mini's driver French Stephane Peterhansel and his co-driver Portuguese Paulo Fiuza compete during the Stage 3 of the Dakar 2020 around Neom, Saudi Arabia, on January  7, 2020. (Photo by FRANCK FIFE / AFP) (Photo by FRANCK FIFE/AFP via Getty Images)
Stephane Peterhansel verliert bei der Rallye Dakar kurz die Orientierung und siegt doch © Getty Images
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Ungeachtet eines Umwegs holt Stephane Peterhansel bei der Rallye Dakar den ersten Etappensieg. Carlos Sainz verteidigt die Führung, Fernando Alonso fällt ab.

Trotz kurzzeitiger Orientierungsprobleme hat Rekordgewinner Stephane Peterhansel bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien seinen ersten Etappensieg geholt.

Auf dem vierten Teilstück über 676 km (453 Wertungskilometer) von Neom nach al-'Ula gewann der Franzose die Tageswertung im Mini des deutschen Teams X-raid vor Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah (Katar/Toyota) und seinem Markenkollegen Carlos Sainz (Spanien), der die Gesamtführung erfolgreich verteidigte.

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Peterhansel kam zwischenzeitlich 1,5 Kilometer vom Kurs ab und büßte etwas von seinem Vorsprung ein, sicherte sich am Ende aber dennoch in 4:04:34 Stunden die Bestzeit. Al-Attiyah war 2:26 Minuten langsamer als der 13-malige Dakar-Sieger, Sainz 7:18 Minuten. Im Klassement liegt der zweimalige Rallye-Weltmeister 3:03 Minuten vor Al-Attiyah, Peterhansel ist Dritter (+11:42).

"Wir hätten noch mehr Zeit rausholen können. Es war kein perfekter Tag, wir haben auch mit einem Reifenschaden mehr als drei Minuten verloren", sagte Peterhansel dem SID: "Aber die Leistung des Autos stimmt mich sehr positiv. Der Etappensieg ist eine gute Sache, darüber freue ich mich."

Der zweimalige Formel-1-Champion Fernando Alonso handelte sich in seinem Toyota am Mittwoch 26:21 Minuten Rückstand gegenüber Peterhansel ein.

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Bei den Motorrädern sah der Brite Sam Sunderland zunächst wie der Tagessieger aus, erhielt wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung jedoch eine Fünf-Minuten-Strafe und fiel auf Rang acht zurück. Platz eins ging an den Chilenen Jose Ignacio Cornejo Florimo.

Ricky Brabec aus den USA war als Fünfter fast drei Minuten langsamer, liegt im Gesamtklassement aber weiter vorn und hat nun 2:30 Minuten Vorsprung auf den Argentinier Kevin Benavides. Der Österreicher Matthias Walkner, Dakar-Sieger von 2018, verlor am Mittwoch satte 24 Minuten.

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