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Kontinuität bei den beiden WEC-Autos, Wechsel bei den 911ern aus der IMSA: Mit diesen Fahreraufstellungen startet Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans

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Bei den 24 Stunden von Le Mans Mitte Juni geht Porsche in der Klasse GTE-Pro mit zwölf Fahrern auf Trophäenjagd. Wie schon in den vergangenen Jahren werden auch 2020 beim Langstrecken-Klassiker in Frankreich neben den beiden Porsche 911 RSR aus der Langstrecken-WM auch die beiden Autos starten, die sonst in der nordamerikanischen IMSA-Serie fahren.

Die beiden WEC-Fahrzeuge werden in Le Mans zum dritten Mal hintereinander mit der gleichen Besetzung an den Start gehen. Im Porsche mit der Startnummer 91 teilen sich erneut Gianmaria Bruni, Richard Lietz und Frederic Makowiecki das Cockpit. Das Gleiche gilt für Kevin Estre, Michael Christensen und Laurens Vanthoor im Siegerfahrzeug von 2018 mit der Nummer 92.

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Bei den beiden Porsche 911 RSR, die sonst in der IMSA eingesetzt werden, gibt es personelle Veränderungen. Im rund 515 PS starken Neunelfer mit der Nummer 93 sitzt neben Earl Bamber und Nick Tandy Matt Campbell am Steuer, der seine erste Saison als Porsche-Werksfahrer bestreitet. Routinier Patrick Pilet bildet zusammen mit seinen jungen Landsleuten Julien Andlauer und Mathieu Jaminet im Fahrzeug mit der Nummer 94 ein rein französisches Trio.

Die drei Franzosen verbindet ein ganz besonderes Verhältnis. Pilet war nach seinem Sieg des Porsche-Carrera-Cup Frankreich 2007 in den folgenden Jahren für die Betreuung der nationalen Junioren verantwortlich. Als Jaminet und Andlauer in die Rennserie einstiegen, nahm Pilet die jungen Talente unter seine Fittiche. Mit Streckenbegehungen und Taktikbesprechungen half der erfahrene Porsche Werksfahrer seinen jungen Landsleuten weiter und baute eine ganz besondere Beziehung zu den beiden Youngstern auf.

"Ich habe Mathieu und Julien auf ihrem Weg als Rennfahrer ein gutes Stück begleitet und ein ganz besonderes Verhältnis zu ihnen. Für mich ist es eine Ehre und eine Freude, mit diesen beiden jungen Talenten das Cockpit in Le Mans zu teilen. Wir werden gemeinsam versuchen, das prestigeträchtigste Langstreckenrennen der Welt zu gewinnen", sagt Pilet.

"Wir fahren mit einem starken Auto und schnellen, erfahrenen Besatzungen nach Le Mans", ist Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter des GT-Werksmotorsport überzeugt. "Mit diesem schlagkräftigen Gesamtpaket wollen und werden wir um den Sieg mitfahren. Die GT-Teams der WEC und der IMSA sind hervorragend aufeinander abgestimmt, alle Fahrer kennen die Strecke genau und wissen, was in einem 24-Stunden-Rennen zu tun ist."

© Motorsport-Total.com

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