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Eine Runde vor dem Rennende crasht Fabian Vettel, weil sich die Motorhaube geöffnet hat. Dem war ein Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug vorausgegangen.

Die Corvette-Fahrer sind als Favoriten in das Wochenende des ADAC GT Masters am Red Bull Ring gegangen. Am zweiten Rennen sind sie dieser Rolle gerecht geworden! Den Sieg haben Marvin Kirchhöfer und Markus Pommer (Callaway Competition) eingefahren.

Hinter ihnen kamen Maximilian Götz und Indy Dontje vom MANN-Filter Team HTP auf Platz zwei ins Ziel. Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (HCB-Rutronik Racing) komplettierten das Podest.

Kirchhöfer hatte am Morgen die Pole-Position einfahren und sich in der ersten Hälfte des Rennens von seinen Verfolgern absetzen können. Dieser Vorsprung hatte sich nach dem Fahrerwechsel zu Rennmitte sogar vergrößert. David Jahn und Sven Barth (RWT Racing) hatten beim Boxenstopp einige Sekunden und damit auch den ursprünglich eingenommenen zweiten Platz verloren.

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Danach kam Niederhauser immer näher an seinen Vordermann Sven Barth heran. Er konnte ihn immer mehr unter Druck setzen und fand wenige Minuten vor dem Ende auch einen Weg im Audi-Piloten vorbei. (SERVICE: Rennkalender des ADAC GT Masters im SPORT1-Datencenter)

Heftiger Einschlag von Fabian Vettel

Für Barth und Jahn, die am Vortag Zweite geworden waren, war damit noch nicht der Tiefpunkt erreicht: Die Rennleitung bestrafte die Fahrer, weil Barth die "Track Limits" überschritten hatte. Nach einer Durchfahrtsstrafe kamen sie nur auf Platz sieben ins Ziel.

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Die zweite Rennhälfte war geprägt von vielen Rad-an-Rad-Duellen im Verfolgerfeld. In einen Zwischenfall war auch GT-Masters-Neuling Fabian Vettel verwickelt. Durch einen Zusammenprall löste sich seine Motorhaube und schlug in der letzten Runde hoch auf die Windschutzscheibe. Danach wurde Vettel zum Passagier. Am Ende der Start-Ziel-Geraden schlug er mit seinem Mercedes-AMG GT3 heftig in die Streckenbegrenzung ein.

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Jens Klingmann und Nicolai Sylvest (MRS-GT Racing) hatten nach ihrem Sieg am Samstag ein Zusatzgewicht von 30 Kilogramm einladen müssen. Für eine weitere Podestplatzierung reichte es nicht. Sie konnten sich aber im Verfolgerfeld behaupten und das Rennen auf Platz vier beenden.

Preining scheidet vorzeitig aus

Nachdem sie vor drei Wochen in einen Unfall verwickelt war, musste die Meistermannschaft des Vorjahres auf am Red Bull Ring vorzeitig einpacken. Thomas Preining und Robert Renauer (Precote Herberth Motorsport) stellten ihren Porsche nach einem Schaden in der Boxengasse ab. Preining hatte sich vor dem Wochenende optimistisch für sein Heimrennen gezeigt.

Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde führen weiterhin die Gesamtwertung an (100 Punkte). Hinter ihnen liegen Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer mit 90 Punkten sowie Sven Barth und David Jahn mit 68 Punkten.

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