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GT-Masters-Neuling Matteo Cairoli begann in Österreich direkt mit Bestzeit
GT-Masters-Neuling Matteo Cairoli begann in Österreich direkt mit Bestzeit © ADAC GT-Masters
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Matteo Cairoli Schnellster im ersten Training des ADAC-GT-Masters auf dem Red-Bull-Ring in Österreich - Top 3 innerhalb von 0,006 Sekunden - Fahrerwechsel bei Aust

Porsche, Mercedes und Corvette auf den ersten drei Positionen - und lediglich durch einen Wimpernschlag getrennt: Das erste Freie Training des ADAC-GT-Masters auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg verspricht ein spannendes Rennwochenende.

Die erste Bestzeit gelang in der einstündigen Sitzung Porsche-Youngster Matteo Cairoli (Team Bernhard). Nachdem lange Zeit Maximilian Götz (HTP) das Training angeführt hatte, verdrängte Serienneuling Cairoli den Mercedes-Piloten noch von der Spitzenposition. Mit 1.29,573 Minuten war er jedoch nur 0,004 Sekunden schneller als der Ex-Champion.

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"Das war eine positive Session für unser Team", so Cairoli, der sich den Porsche mit Adrien de Leener teilt, und weiter: "Beide Autos sind in die Top 10 gefahren. Das Auto fährt sich gut. Ich denke, für das Qualifying ist noch etwas drin. Es ist toll, auf dem Red-Bull-Ring zu fahren. Ich mag die Strecke und habe schöne Erinnerungen an den Kurs, denn ich habe hier in anderen Rennserien schon gewonnen."

Götz ist mit dem knappen zweiten Rang ebenfalls zufrieden: "Wir fühlen uns hier bisher wirklich gut. Bereits am Testtag gestern sind wir zwei Mal Schnellste gewesen. Wir haben die Zeit relativ früh gefahren, daher denke ich, dass da im Qualifying noch etwas geht. Das Auto hat eine super Balance. Ich hatte anfangs etwas Übersteuern, aber dann ist mein Teamkollege Indy Dontje noch mal rausgegangen und hat das Auto noch weiter verbessert. Jetzt gilt es, sich auf das Qualifying vorzubereiten. Wir wollen auf jeden Fall einen Pokal mit nach Hause nehmen."

Fahrerwechsel bei Aust Motorsport

Weitere zwei Tausendstelsekunden langsamer als Götz war die Callaway-Corvette der zweimaligen Saisonsieger Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer. Ricardo Feller und Dries Vanthoor (Land Motorsport) sorgten im besten Audi dafür, dass sich vier verschiedene Marken auf den ersten vier Positionen platzierten. Die Top 5 komplettierte mit Filip Salaquarda und Frank Stippler (ISR) ein weiteres Audi-Duo. Bester Lokalmatador war Porsche-Fahrer Klaus Bachler zusammen mit Timo Bernhard (Team Bernhard) auf P6.

Einen neuen Fahrer begrüßt derweil Aust Motorsport. Stephane Tribaudini ist im Audi R8 LMS mit der Startnummer 4 neuer Partner von Arlind Hoti. "Für mich ist der GT3-Sport komplettes Neuland", so der Franzose. "Denn bisher bin ich in der GT4-Kategorie in Frankreich gefahren, bin aber schnell mit dem Audi zurechtgekommen." Tribaudini plant, vier der verbleibenden fünf Rennwochenenden des ADAC-GT-Masters 2019 zu bestreiten.

© Motorsport-Total.com

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