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Timo Bernhard holte die erste Bestzeit in Zandvoort
Timo Bernhard holte die erste Bestzeit in Zandvoort © ADAC Motorsport
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Audi und Ferrari auf den Rängen zwei und drei - Iron Force Racing und Propeak Performance mit neuen Fahrer-Line-ups

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Wechselhafte Bedingungen prägten das erste Freie Training in Zandvoort. Am besten kam damit Porsche-Pilot Timo Bernhard zurecht, der im 911 GT3 R seines Rennstalls Team75 Bernhard die Bestzeit vor einem Audi und einem Ferrari hinlegte.

SPORT1 überträgt die beiden Rennen auf dem niederländischen Dünenkurs live und in voller Länge. Samstag ist der Start um 14.45 Uhr, Sonntag schon um 13.00 Uhr. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de und Motorsport-Total.com zu sehen.

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Nachdem es am Morgen geregnet hatte, begann das Auftakttraining auf feuchter Strecke. Da der Circuit Zandvoort jedoch schnell abtrocknete, dauerte es nicht lange, bis die Fahrer Slicks aufzogen. Timo Bernhard nutzte die schnelleren Bedingungen und stellte noch in den ersten 15 Minuten mit 1:39.291 Minuten die absolute Bestzeit auf.

Nur kurze Zeit später zog erneut ein starker Regenschauer über den Kurs, der eine weitere Zeitenverbesserung verhinderte.

"Die Session war gut für uns", so Bernhard, der sich das Auto mit Klaus Bachler teilt. "Unser Auto war sowohl im Trockenen als auch im Nassen schnell und wir haben unser geplantes Programm abspulen können. Als ich die Runde gefahren bin, bin ich schon mit Slicks gefahren, da die Strecke zu dem Zeitpunkt bis auf zwei, drei Kurven abgetrocknet war."

"Das Training hat schon angedeutet, dass das Wetter am Wochenende wechselhaft sein wird. Allerdings soll es an den Renntagen wohl nicht so nass werden. Auch wenn es nur das Freie Training war, freuen wir uns über die Bestzeit. Denn diese gibt nochmal neue Motivation. Daher nehmen wir das Ergebnis natürlich gerne mit."

Zweitschnellster in der Sitzung war der Italiener Mattia Drudi im Audi R8 LMS. Ihm gelang eine Rundenzeit von 1:40.156 Minuten. Der Audi-Pilot wechselt hinter dem Lenkrad mit Florian Spengler ab.

Rang drei ging an den Ferrari 488 GT3 von Luca Ludwig und Sebastian Asch (HB Racing) vor dem zweiten Porsche, der von Adrien de Leener und Matteo Cairoli pilotiert wurde. Die Top 5 komplettierten in der einstündigen Sitzung Elia Erhart und Pierre Kaffer in einem weiteren Audi von TECE.

Neue Paarungen bei Iron Force und Propeak Performance

Iron Force Racing startet in Zandvoort mit einem neuen Fahreraufgebot: Marco Holzer übernimmt an diesem Wochenende den Platz von Teamchef Jan-Erik Slooten und teilt sich das Cockpit des Porsche 911 GT3 R mit Stammfahrer Lucas Luhr. "Ich habe entschieden, da wir ein Performance-Problem haben, einen Fahrer ins Auto zu setzen, der den Porsche und auch die Pirelli-Reifen gut kennt", so Slooten.

"Wir haben mit neuen Reifen Probleme, mit gebrauchten Reifen dagegen funktioniert es. Dem wollen wir auf die Spur kommen. Marco ist sehr erfahren und ich denke, dass der Schritt die Team-Performance nach vorne bringen wird."

Zandvoort-Vorjahressieger Ezequiel Perez Companc gibt auf dem niederländischen Dünenkurs sein Comeback im ADAC-GT-Masters. Der Argentinier wechselt sich beim vierten Saisonlauf im Aston Martin Vantage GT3 mit der Startnummer 99 von Propeak Performance mit Serienrekordsieger Daniel Keilwitz ab. "Maxime Martin war kurzfristig verhindert", so Teammanager Steve Buschmann. "Daher haben wir Ezequiel verpflichtet, der die Strecke hier gut kennt."

© Motorsport-Total.com

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