TCR in Most: Buri siegt bei Spektakel
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Der Finne Antti Buri gewinnt überraschend das erste Rennen der ADAC TCR Germany in Most. Benjamin Leuchter vom Kruse-Team verpasst die Top Ten.

Nervenstark zum ersten Audi-Sieg des Jahres: Der Finne Antti Buri (29, LMS Racing) hat das dritte Saisonrennen der ADAC TCR Germany im tschechischen Most gewonnen und dem Audi RS3 LMS den ersten Erfolg in der noch jungen dritten Saison der Tourenwagenserie des ADAC beschert. (2. Rennen in Most am Sonntag ab 11.30 Uhr im LIVESTREAM)

Buri, von Rang zwei ins Rennen gegangen, setzte noch in der ersten Runde zum entscheidenden Überholmanöver gegen Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen) im Honda Civic TCR an und siegte letztlich vor Vizemeister Halder und Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International) im Opel Astra TCR.
 
"Das war super, der Audi lief hervorragend, alles gut!", lautete das Fazit des Finnen: "Aber ich musste immer wachsam sein. Die Safety-Car-Phasen haben meinen Rhythmus etwas gestört. In solchen Situationen kann man beim Restart leicht die Kontrolle verlieren. Glücklicherweise war das heute nicht der Fall und ich hatte immer die Kontrolle."
 
Auf Rang vier kam Audi-Pilot Simon Reicher (18, Österreich, Yaco Racing) ins Ziel. Dahinter folgten Gaststarter Pétr Fulin (41, Tschechien, Fullin Race Academy) im Cupra TCR und VW Golf GTI TCR-Fahrer Luca Engstler (18, Wiggensbach, Liquiy Moly Team Engstler), der Sieger der Honda Rookie Challenge. Siebter und somit bester Rookie war Max Hesse (16, Wernau, Prosport Performance) im Audi.

Die Plätze acht bis zehn sicherten sich Oliver Holdener (21, Schweiz, Wolf-Power Racing) und Rookie Loris Prattes (17, Neuhemsbach, Topcar Sport), jeweils im Cupra, sowie Niko Kankkunen (19, Finnland, Liqui Moly Team Engstler) im VW.
 
Buri erwischte einen guten Start und setzte Pole-Setter Mike Halder von Beginn an unter Druck. Dahinter arbeitete sich Proczyk vom sechsten schnell auf den dritten Rang nach vorne und hatte von dort beste Sicht, als Buri zum entscheidenden Überholmanöver gegen Halder ansetzte und die Führung übernahm.

TCR-Sieger: "Es war ein toughes Rennen"

Nach etwa 90 Sekunden kam das Safety Car auf die Strecke, weil der VW Golf GTI TCR von Sebastian Steibel (22, Walkertshofen, Steibel Motorsport) nach einem Kontakt im Kiesbett feststeckte und geborgen werden musste.
 
Buri verzögerte beim Restart geschickt und fuhr in der Folge ein kleines Polster auf Halder heraus, der sich wiederum erfolgreich gegen Proczyk verteidigte. Das Feld rückte jedoch wieder eng zusammen, weil es zu einer erneuten Safety-Car-Phase kam.

Théo Coicaud (18, Frankreich, Liqui Moly Team Engstler), der das zweite Rennen am Sonntag (11.45 Uhr) von Startplatz eins beginnen wird, schied mit einem technischen Defekt aus. Mit noch etwa 7:30 Minuten auf der Uhr erfolgte der Restart, und auch diesmal hielt sich die Spitzengruppe schadlos. 

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