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Marco Wittmann präsentierte sich am Freitag in Moskau in guter Form
Marco Wittmann präsentierte sich am Freitag in Moskau in guter Form © xpbimages.com
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Der Däne Frederik Vesti siegt im dritten Rennen der Formel 4 in Oschersleben vor Michael Waldherr und Juri Vips, der damit wieder die Gesamtführung übernimmt

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Premiere für Frederik Vesti (Van Amersfoort): Der 15-jährige Däne hat in Oschersleben seinen ersten Sieg in der deutschen Formel 4 gefeiert und das starke Wochenende des niederländischen Teams abgerundet. Bei schwierigen Bedingungen mit abtrocknender Strecke gewann Vesti vor Polesetter Michael Waldherr (Neuhauser) und Juri Vips (Prema), der mit seiner vierten Podiumsplatzierung in diesem Jahr wieder die Führung in der Gesamtwertung übernahm.

"Das ist sensationell. Ich war die ganze Zeit über schnell, habe ein Polster herausgefahren und meinen Vorsprung gehalten", sagt Vesti, der noch in der ersten Runde an Waldherr vorbeizog und die Spitze souverän und nervenstark verteidigte: "Wir waren schon das ganze Wochenende über schnell. Vielleicht nicht im Qualifying, aber dafür im Rennen umso mehr."

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Vierter wurde Kim-Luis Schramm (US) vor seinem Teamkollegen Fabio Scherer und dem Meisterschaftsdritten Marcus Armstrong (Prema). Lirim Zendeli (ADAC Berlin-Brandenburg), Kami Laliberte (Van Amersfoort), der Südafrikaner Jonathan Aberdein (Motopark) und "Halbzeitmeister" Felipe Drugovich (Van Amersfoort) folgten auf den Plätzen sieben bis zehn. Bester Rookie - und das zum dritten Mal an diesem Wochenende - war Mick Wishofer (Lechner) auf Position 15.

Drugovich, der das zweite Rennen am Samstag gewonnen hatte, gab damit die Spitzenposition in der Gesamtwertung wieder an Vips ab. Der Este hat 150 Punkte, Drugovich folgt mit 143 Zählern, und Armstrong hat 141. Dahinter folgen mit einigem Abstand Rookiemeister Nicklas Nielsen (US), der 93 Punkte aufweist, und Schramm (86).

Vesti erwischte einen perfekten Start und war nach wenigen Metern gleichauf mit Waldherr. Nach vier Kurven zog der Däne vorbei und fuhr sich schnell ein kleines Polster auf die Konkurrenz heraus. Dahinter folgten der 20-jährige Waldherr und Sophia Flörsch (ADAC Berlin-Brandenburg), die jedoch kurz darauf ausschied.

Während sich Vesti vorne Schritt für Schritt absetzte, fanden im Feld dahinter zahlreiche spannende Zweikämpfe statt. Vips attackierte Waldherr immer wieder, dahinter lauerte Schramm auf seine Chance. Als das Safety-Car mit noch zwölf Minuten auf der Uhr auf die Strecke kam, rückte das Feld wieder enger zusammen. Rookie Tom Beckhäuser (ADAC Berlin-Brandenburg) war auf den Wagen von Richard Wagner (Lechner) aufgefahren.

Mit acht Minuten verbleibender Renndauer erfolgte der Neustart - und wieder zog Vesti davon. Waldherr wiederum behauptete seinen zweiten Rang und freute sich am Ende des Rennens über seine zweite Podiumsplatzierung in diesem Jahr.

Die Piloten der Formel 4 haben nun vier Wochen Pause - dann geht es vom 4. bis 6. August auf dem Nürburgring mit den Saisonrennen 13 bis 15 weiter. Insgesamt stehen in der dritten Saison der Formel 4 noch neun Rennen auf dem Programm.

© Motorsport-Total.com

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