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Audi-Pilot Loic Duval trifft bei den gemeinsamen Veranstaltungen 2019 mit der japanischen Super-GT auf alte Kollegen: "Wir brauchen auch so fanatische Fans wie dort"

Die DTM wird 2019 mit zwei gemeinsamen Veranstaltungen mit der japanischen Super-GT-Serie einen weiteren Schritt auf dem Weg zur großen Internationalisierung machen. Viele Beteiligte blicken schon voller Vorfreude auf die Events in Europa und Japan. Vor allem Audi-Pilot Loic Duval kann die Konkurrenz aus Japan kaum erwarten. Der Franzose fuhr von 2006 bis 2012 in der Serie, holte 2010 den Titel in Japan.

"Das wird großartig. Ich freue mich extrem darauf, mal die Autos von so vielen Herstellern gleichzeitig in den Rennen zu sehen - einfach cool", sagt Duval im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich bin der einzige Fahrer der DTM, der schon in beiden Serien gefahren ist - zumindest wenn wir über die großen GT500-Autos sprechen."

"Es sind ohne Zweifel die besten beiden Tourenwagen-Serien der Welt, wenn man sich die Autos und deren Performance anschaut", sagt der erfahrene Audi-Werksfahrer. "Die Japaner agieren auf Grundlage einer etwas anderen Philosophie als wir in Europa. Das ist toll. Das Level ist in beiden Serien enorm hoch." Die beiden gemeinsamen Events der Serien werden auf Einheitsreifen ausgetragen. Das kennt man in Jaoan in dieser Form nicht.

"Das ist ein Vorteil für die DTM-Teams und -Fahrer", sagt Duval. "Ohnehin bin ich mal sehr gespannt. Deren Autos sind bislang schneller als unsere. Ich weiß nicht, wie das im kommenden Jahr aussehen wird. Ich schätze mal, dass man eine passende BoP finden muss, um die Vor- und Nachteile auf beiden Seiten entsprechend anzugleichen. Es wird cool. Eine echt gute Show für die Fans mit hartem Wettbewerb."

"Die japanischen Fans sind sehr treu und sehr leidenschaftlich. Es wäre klasse, wenn diese tollen Fans auch uns DTM-Fahrer und unsere Teams ins Herz schließen würden", erklärt der Franzose, der sich auch in seiner Zeit in der japanischen Super Formula (ehemals Formel Nippon) eine große Fangemeinde erarbeitete. "Ich weiß es aus eigener Erfahrung: Die Fans dort sind fanatisch. Solche Unterstützung brauchen wir auch in Europa."

© Motorsport-Total.com

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