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DTM German Touring Car Masters - Hockenheimring
Die DTM-Saison geht in Hockenheim in die erste Runde © Getty Images
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Die DTM startet am Hockenheimring in das erste Rennwochenende. Die Serie bricht mit Turbomotoren und einer fremden Automobilmarke in eine neue Ära auf.

Start frei für den Saisonauftakt am Hockenheimring.

Die DTM startet auf der Traditionsstrecke in Hockenheim in das erste von neun Rennwochenenden 2019. Mit Vierzylinder-Turbomotoren und einer neuen Automobilmarke bricht die Rennserie in eine neue Ära auf. Newcomer Aston Martin hat bereits vor dem Saisonstart eine bemerkenswerte Leistung hingelegt. Beim Auftakt tritt R-Motorsport, das Schweizer Unternehmen, das unter exklusiver Lizenz des britischen Luxus-Sportwagenbauers mit dem Aston Martin Vantage DTM Neuland betritt, bereits mit vier Autos an.

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Aber auch die rund 600 PS starken Turbomotoren versprechen Spannung pur. Gegenüber den Vorjahresautos sind die DTM-Renner der Generation 2019 rund drei Sekunden pro Runde schneller. "Der Saisonauftakt ist immer etwas Besonderes", sagte Mike Rockenfeller, DTM-Sieger 2013 und Le-Mans-Sieger 2010, und fügte an: "Mit den Turbomotoren und den vielen anderen neuen Dingen, die wir im Auto haben, wird alles noch aufregender."

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SPORT1 berichtet von allen DTM-Rennen der Sasion 2019 in halbstündigen Highlights im Free-TV sowie in Highlight-Videos auf SPORT1.de und in den SPORT1 Apps.

Rockenfeller: Start größte Herausforderung

Die Autos stellen eine größere Herausforderung für die Piloten dar. nicht zuletzt, da ein neuer Heckflügel in Verbindung mit einem geänderten Heckdiffusor sowie neuer Frontpartie für weniger aerodynamischen Abtrieb sorgen. Das heißt für die Fahrer, dass sie ihren Fahrstil ändern müssen. Es kommt auf eine kurze Reaktionszeit und den geübten Umgang mit der Kupplung an. "Der Start wird eine der größten Herausforderungen für uns Fahrer", so Rockenfeller. "Für mich ist es noch ein große Baustelle, die ich hoffentlich schnell in den Griff bekomme."

Der Hockenheimring sei für den 35-jährigen Routinier, der seit 2007 in Europas populärster Tourenwagenserie an den Start geht, der beste Kurs im DTM-Kalender. "Es ist kein Zufall, dass wir dort in den letzten Jahren die spannendsten Rennen erlebt haben. Das Streckenlayout ist perfekt für Überholmanöver."

Wer geht als Favorit ins Rennen? Gerhard Berger, dem Vorsitzenden der DTM-Dachorganisation ITR, fällt eine Prognose sehr schwer. "Angesichts des neuen Reglements ist es extrem schwer zu sagen, wer die Nase vorn haben wird." Neben altbewährten Fahrern geben auch fünf Youngster ihr Debüt in der DTM. 

So können Sie die DTM-Rennen LIVE verfolgen:

TV: Sat1
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