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DTM-Rookie Pietro Fittipaldi schließt eine Rückkehr in die IndyCar-Serie derzeit aus © Audi
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Pietro Fittipaldi schließt eine Rückkehr in die IndyCar-Serie derzeit aus. Der DTM-Rookie will auch 2020 in der DTM bleiben.

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Pietro Fittipaldi will auch 2020 in der DTM bleiben. Der Neffe von Formel-1-Legende Emerson Fittipaldi, der auch beim Formel-1-Team Haas als Testfahrer agiert, schließt eine Rückkehr in die IndyCar-Serie aus. "Ich würde nächstes Jahr gerne DTM fahren, denn man kann hier Karriere machen", sagt der 23-jährige Brasilianer im Gespräch mit Motorsport-Total.com.

Eine Rückkehr in die IndyCar-Serie, in der er im Vorjahr am Start war, sei "derzeit nicht möglich, denn um in der IndyCar-Serie zu fahren, braucht man immer noch sehr viele Sponsoren - und das ist sehr schwierig."

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Er sei stattdessen froh, dass er "den Sponsor habe, der mich seit meinem Wechsel nach Europa unterstützt", sagt Fittipaldi, der mit Carlos Slims Mobilfunkanbieter Claro und der Kryptowährung Traxalt gleich zwei Sponsoren zu WRT-Audi mitgebracht hat.

Fittipaldi: Werkscockpit als Ziel

Und er gibt offen zu, dass er auf ein Werkscockpit spitzt: "Natürlich will ich Werksfahrer sein, das ist das Ziel. Man weiß zwar nie, welche Optionen es gibt, aber ich kann in den Rennen nur mein Bestes geben und zeigen, was ich kann."

Fittipaldi wurde 2019 im letzten Moment vom neuen Audi-Privatteam WRT engagiert, da sich der Deal mit Ferdinand Habsburg zerschlagen hatte. Als Routinier Jamie Green in Misano wegen einer Blinddarmoperation aussetzen musste, wurde Fittipaldi als Ersatz sogar kurzfristig ins Rosberg-Audi-Werksteam befördert und sicherte sich mit Platz fünf sein bislang bestes DTM-Ergebnis.

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Audi-Sportchef Dieter Gass stellte gegenüber Motorsport-Total.com bereits klar, dass sich die WRT-Audi-Piloten gute Chancen auf ein Werkscockpit ausrechnen dürfen. "Die Fahrer, die im Kundenteam performen, sind natürlich die ersten Kandidaten auf ein potenziell freiwerdendes Werkscockpit."

Formel-1-Traum nicht aufgegeben

Die besseren Ergebnisse fuhr aber bislang Rookie-Teamkollege Jonathan Aberdein ein, der bereits dreimal aus der ersten Reihe startete und mit 45 Punkte auf dem Konto Elfter ist, während Fittipaldi mit 22 Zählern auf Platz 14 liegt.

Dennoch hat der Brasilianer, der zuletzt auf dem Lausitzring die Plätze sieben und neun einfahr, auch seinen Formel-1-Traum noch nicht begraben. Ob er die DTM als potenzielles Sprungbrett sieht? "Ich denke schon. Wenn man hier gewinnt, dann kann man überall gewinnen."

© Motorsport-Total.com

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