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René Rast fährt als zweiter über die Ziellinie
René Rast fährt als zweiter über die Ziellinie © Imago
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René Rast verliert beim vorletzten Rennen der DTM-Saison nach einem verpatzten Boxenstopp die Führung und wird nur Zweiter. Nico Müller sorgt für Spannung.

Ein verpatzter Boxenstopp von René Rast hat für neue Spannung im Titelkampf der DTM gesorgt.

Herausforderer Nico Müller (Schweiz) gewann das vorletzte Saisonrennen am Samstag in Hockenheim, Champion Rast musste sich mit Rang zwei begnügen.

Die Entscheidung fällt damit erst beim Finale am Sonntag (13.30 Uhr), die beiden Audi-Piloten trennen im Klassement nur noch 13 Punkte.

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Dritter wurde am Samstag Routinier Jamie Green (Großbritannien) im Audi, bester BMW-Pilot war Jonathan Aberdein (Südafrika) auf Platz sechs.

Rast war von Rang eins direkt vor Müller gestartet, was folgte war ein mehrfacher Führungswechsel: Der Schweizer zog zunächst schon auf den ersten Metern vorbei, in einem intensiven Duell schob sich Rast später wieder nach vorn.

Reifenwechsel kostet Rast die Führung

Seine Crew verlor dann beim Reifenwechsel aber zu viel Zeit, Müller erbte dadurch die Führung und sah schon in diesem Moment wie der Sieger aus - doch auf der Strecke kämpfte sich Rast ein weiteres Mal an die Spitze.

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Der letzte Schuss blieb aber Müller vorbehalten, am Ende ging der Schweizer vor Rast über den Zielstrich - mit 0,6 Sekunden Vorsprung.

Damit geht es nun am Sonntag um den letzten Titel in der "echten" DTM.

Aktuell kämpfen in der Traditionsserie noch Hersteller mit Prototypen um den Sieg, ab 2021 wird die Serie als GT3-Plattform für Privatteams fortgeführt.

Gewinnt Rast, dann ist es in seiner erst vierten DTM-Saison der dritte Titel für den Mindener. Er würde damit zu den besten drei Piloten in der mehr als 30-jährigen Geschichte der Serie gehören: Nur Bernd Schneider (5 Titel) war noch erfolgreicher, mit Tourenwagen-Legende Klaus Ludwig läge Rast gleichauf.

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