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Leverkusen - Formel-2-Pilot Mick Schumacher fährt in Hockenheim ein paar Runden im berühmten Ferrari F2004. Zuvor spricht er bei SPORT1 über den Stand seiner Karriere.

Am vergangenen Wochenende wagte sich Mick Schumacher bei "Champions for Charity" auf ungewohntes Terrain. Mit zahlreichen Prominenten bildete er die Fußball-Mannschaft "Schumacher & Friends" und bezwang die "Nowitzki All Stars" in Leverkusen mit 7:5.

Das 2:0 beim Charity-Kick erzielte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sogar selbst, obwohl er zuvor bei SPORT1 gestand: "Ich spiele generell wenig Fußball, sondern bin höchstens bei Events am Ball. Zuletzt gab es zum Beispiel in Monaco oder bei Juventus Turin die Möglichkeit zu spielen."

Auf dem Asphalt fühlt sich der 20-Jährige deutlich wohler als auf dem Rasen. Vor dem Deutschland-GP in der Formel 1, bei dem er in Hockenheim einige Runden mit Vater Michaels Weltmeister-Ferrari von 2004 drehen darf, spricht der Formel-2-Pilot im SPORT1-Kurzinterview über seine Saison und den Stand seiner Karriere.

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SPORT1: Mit 26 Punkten liegen Sie zur Halbzeit der Saison in der Formel 2 auf Platz 14 der Gesamtwertung. Wie lautet Ihre Zwischenbilanz nach dem Aufstieg von der Formel 3?

Mick Schumacher: Wir hatten zuletzt einige Rennen, die schwierig waren, aber daraus lernt und wächst man. Das gehört in der Formel 2 dazu und ich habe das Gefühl, dass wir langsam selbstbewusster im ganzen Motorsport-Zirkus auftreten. Wir sind nah dran an der Formel 1 und wir haben einen Höllenspaß. Ich arbeite hart an mir selbst und versuche, mich in jedem Bereich zu verbessern, damit die Resultate kommen.

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SPORT1: Sie sind zuletzt über die ADAC Formel 4 und die Formel 3 in die Formel 2 aufgestiegen. Irgendwann wollen Sie in der Formel 1 fahren. Am Wochenende kommen Sie in Hockenheim ganz nah ran an die Königsklasse. Wie sehr freuen Sie sich auf dieses Wochenende?

Schumacher: Ich fahre in einem speziellen Auto, dem F2004 von Ferrari. Das ist eines der schnellsten Autos, die je gefahren sind. Ich hoffe, dass ich auch ein paar Runden hintereinander fahren kann. Beim letzten Mal in Hockenheim habe ich in der Formel 3 die Meisterschaft gewonnen. Es wird also emotional für mich, zurückzukehren und vor den deutschen Fans und in meinem Heimatland ein paar Runden zu drehen. Es wird sicherlich spannend und Spaß machen.

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SPORT1: Auch wenn das Ziel für Sie die Formel 1 ist - wie sehr schauen Sie auch nach links und rechts? Gibt es Alternativen wie die Formel E, die Sie beobachten und die irgendwann mal ein Thema sein könnten?

Schumacher: Das Ziel ist immer die Formel 1 gewesen, das wird es auch immer sein.

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