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Mick Schumacher liegt zum Auftakt der Formel 2 in Spielberg lange auf einem Podestplatz, verliert dann aber die Kontrolle. Am Sonntag macht er es besser.

Da lag eindeutig mehr drin: Mick Schumacher hat die zweite Podestplatzierung seiner Formel-2-Karriere verspielt.

Im Kampf um den Sieg beim Saisonauftakt in Spielberg/Österreich am Samstag verlor der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher in der 32. von 40 Runden die Kontrolle über seinen Prema-Boliden und verpasste als Elfter knapp die Punkteränge. Im Sprintrennen am Sonntag sicherte sich Schumacher als Siebter zumindest seine ersten zwei Punkte der Saison.

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"Ich ärgere mich sehr über mich selbst, dass ich ein mögliches Podium verschenkt habe", sagte Schumacher am Samstag: "Das Rennen lief bis zu diesem Zeitpunkt fast perfekt. Unsere Strategie passte perfekt. Deshalb muss ich für die nächsten Rennen die positive Seite sehen: Was die Geschwindigkeit angeht, sind wir ganz vorne mit dabei."

Der Sieg im Hauptrennen auf dem Red-Bull-Ring ging an den Briten Callum Ilott (Uni-Virtuosi Racing), der wie Schumacher zur Ferrari-Fahrerakademie gehört und entsprechend zu den logischen Kandidaten zählt, wenn in der Formel 1 bei der Scuderia selbst oder einem Kundenteam ein Cockpit frei wird.

Schumacher, der von Rang fünf gestartet war, lag nach den Boxenstopps der Spitzengruppe zunächst auf Siegkurs. Er musste den chinesischen Pole-Setter Guanyu Zhou (Uni-Virtuosi Racing) und Ilott in Windschattenduellen auf der Berg-Tal-Bahn in der Steiermark aber ziehen lassen.

Schumacher riskiert zuviel - Abflug in den Kies

In der Schlussphase profitierte Schumacher dann zunächst von technischen Problemen am Wagen von Zhou. Er riskierte im Duell mit Ilott viel und bezahlte seinen Ausrutscher ins Kiesbett mit dem Sturz auf Platz 13.

Im Sprintrennen am Sonntag (11.10 Uhr) hat Schumacher die nächste Chance auf eine Spitzenplatzierung. Allerdings muss er von Startplatz elf eine Aufholjagd hinlegen.

Schumacher hat stets das Ziel formuliert, in die Formel 1 aufzusteigen. Nach Gesamtrang zwölf in seiner Debütsaison strebt der Formel-3-Europameister von 2018 in diesem Jahr mehr Konstanz an.

Zur Erinnerung: 2019 gewann Schumacher zwar das Sprintrennen in Ungarn, es war aber sein einziges Top-3-Resultat.

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Gerade deshalb ist die nun beginnende Saison für den 21-Jährigen so wichtig.

"Macht Mick jetzt den nächsten Schritt, könnte ich mir gut vorstellen, dass er Ende dieses Jahres schon Freitageinsätze in der Formel 1 bekommt und im nächsten Jahr vielleicht ein Stammcockpit - bei Ferrari-Partner Alfa-Romeo beispielsweise. Für uns Deutsche wäre das natürlich sehr wichtig", sagte Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock kürzlich im SPORT1-Interview.

mit Sport-Informations-Dienst

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