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In der Formel 2 startet Mick Schumacher gut in die Saison, sichert sich im Qualifying von Spielberg eine Position in Reihe drei. Technische Probleme lassen ihn kalt.

Formel-2-Pilot Mick Schumacher hat sich für das Saisonauftaktrennen eine ordentliche Ausgangsposition erarbeitet.

Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher belegte im Qualifying für das Hauptrennen auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg unter schwierigen Umständen den fünften Rang.

Der 21 Jahre alte Pilot des Prema-Powerteams war auf dem Kurs in der Steiermark bei seiner besten Runde 0,536 Sekunden langsamer als der chinesische Pole-Setter Guanyu Zhou (Uni-Virtuosi Racing).

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Glock hält gute Saison für wichtig

Ärgerlich: Nach technischen Problemen während des Freien Trainings am Mittag musste an Schumachers Auto vor dem Qualifying der Motor ausgewechselt werden.

Dort wirkte der Kerpener dann aber souverän, verbesserte sich bei seiner letzten schnellen Runde auf Rang fünf. 

Schumacher hat stets das Ziel formuliert, in die Formel 1 aufzusteigen. Nach Gesamtrang zwölf in seiner Debütsaison strebt der Formel-3-Europameister von 2018 mehr Konstanz an. 2019 gewann Schumacher zwar das Sprintrennen in Ungarn, es war aber sein einziges Top-3-Resultat.

Gerade deshalb ist die nun beginnende Saison für den 21-Jährigen so wichtig.

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"Macht Mick jetzt den nächsten Schritt, könnte ich mir gut vorstellen, dass er Ende dieses Jahres schon Freitageinsätze in der Formel 1 bekommt und im nächsten Jahr vielleicht ein Stammcockpit - bei Ferrari-Partner Alfa-Romeo beispielsweise. Für uns Deutsche wäre das natürlich sehr wichtig", sagte Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock kürzlich im SPORT1-Interview.

Druck für Schumacher hoch

Dessen ist sich auch Mick Schumacher selbst bewusst. "Im zweiten Jahr in der Formel 2 wird es für mich vor allem darum gehen, Fehler zu begrenzen, unvorhergesehene Ereignisse zu vermeiden und Risiken besser zu kalkulieren", sagte er.

Und fügte an: "Ich weiß, dass dieses Jahr ein bedeutendes Jahr für meine Entwicklung und meinen Fortschritt ist. Ich bin bereit und gut aufgestellt."

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Fest steht: Gewinnt Schumacher weitere Rennen und fährt um den Titel, wird ihm sein Name helfen, ein Cockpit zu bekommen.

"Ist er gut, führt für ihn kein Weg an der Formel 1 vorbei," ist auch Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone überzeugt, "dann muss und wird Ferrari ihn zwei Jahre ins Partnerteam von Alfa stecken und dann in den Ferrari."

Das Hauptrennen in Spielberg über 40 Runden mit einem Pflichtboxenstopp steigt am Samstag ab 16.45 Uhr, ehe  am Sonntag (11.10 Uhr) das Sprintrennen mit 28 Runden über die Runden geht.

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mit Sport-Informations-Dienst.

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