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Mick Schumacher wurde in Silverstone lediglich 14.
Mick Schumacher wurde in Silverstone lediglich 14. © Getty Images
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München - Mick Schumacher landet beim zweiten Rennen in Silverstone nicht in den Punkterängen. Sein Team pokert bei einer Safety-Car-Phase kurz vor Schluss vergeblich.

Mick Schumacher hat am ersten Formel-2-Wochenende im britischen Silverstone einen Dämpfer kassiert. Der 21-Jährige vom Prema-Team hatte in beiden Rennen massiv mit seinen Reifen zu kämpfen und erreichte lediglich die Ränge neun und 14. Damit konnte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael nicht an seine beiden Podestplätze vom Hungaroring anknüpfen. 

Nur im Hauptrennen am Samstag schnupperte Schumacher etwas Höhenluft, als er von Startplatz drei gleich an die Spitze stürmte. Nach drei Runden war die Herrlichkeit aber vorbei, mit abbauenden Pneus rettete Schumacher immerhin noch zwei Meisterschaftspunkte ins Ziel.

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"Ich hatte einen großartigen Start und ging schon vor der ersten Kurve in Führung. Leider war unser Reifenverschleiß aber relativ hoch, sodass wir nicht das erhoffte Ergebnis erzielt haben", bilanzierte Schumacher: "Wir werden versuchen, das Reifenmanagement für das morgige Rennen zu verbessern."

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Schumacher pokert vergeblich

Doch dies gelang nicht. Von Startplatz neun konnte Schumacher, vor zwei Wochen in Budapest zweimal Dritter, auch auf den langen Geraden in Silverstone kaum Druck ausüben. Schon weit vor Halbzeit des Sprintrennens am Sonntag war der Reifenverschleiß sichtbar. Während einer Safety-Car-Phase drei Runden vor Schluss pokerte das Prema-Team, doch ein Wechsel auf den schnelleren Pneu brachte Schumacher keinen Vorteil mehr.

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In dem Russen Nikita Masepin (Hitech) am Samstag und Lokalmatador Dan Ticktum (Dams) trugen sich im britischen Motorsport-Mekka zwei Fahrer erstmals in die Siegerliste der Formel 2 ein. Mick Schumacher feierte seinen bislang einzigen Erfolg im Unterbau der Formel 1 im vergangenen Sommer im Sprintrennen von Budapest.

In der Meisterschaft fiel Schumacher (41 Punkte) auf Rang neun zurück, in Führung bleibt sein Prema-Teamkollege Robert Schwarzman (Russland/81). Am kommenden Wochenende stehen in Silverstone die Saisonrennen neun und zehn auf dem Programm.

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