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2019 Berlin E-Prix
2019 Berlin E-Prix © Getty Images
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Wegen Angst vor Umweltschäden: Ausgerechnet die vermeintliche saubere Elektroserie sieht sich mit zahlreichen Protestanten konfrontiert - und das nicht zum ersten Mal.

Das erste Gastspiel der Formel E hat in Bern zahlreiche Demonstranten auf den Plan gerufen.

Etwa 1000 Personen protestierten im Vorfeld des Rennens der Elektroserie am Samstagabend (18.00 Uhr) gegen die Ausrichtung und fuhren mit Fahrrädern die 2,7 km lange Strecke in der Berner Innenstadt ab.

Organisator der Demo war das Bündnis "Formel E ade", das sowohl massive Einschränkungen für die Anwohner als auch Umweltschäden durch die vermeintlich saubere Serie anprangert. 

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Im Rahmen der Demonstration rissen einige Teilnehmer zahlreiche Werbebanner entlang der Strecke ab, dem Veranstalter entstanden dadurch nach eigenen Angaben Kosten in Höhe von rund 400.000 Schweizer Franken (rund 360.000 Euro).

"Elektro-Autos sind kein wirksames Mittel, dem Klimawandel entgegenzuwirken, sofern der Automobilverkehr nicht massiv reduziert wird", teilte "Formel E ade" mit: "Autorennen sind eine Energieverschwendung und gehören nicht in die Stadt. Sie bringen unzählige vermeidbare Fahrten mit sich: Über 1000 Lastwagenfahrten und Tausende Zuschauer, die meinen, mit dem Auto anreisen zu müssen. Wir fordern, dass nie wieder Autorennen in der Stadt Bern durchgeführt werden!" 

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Der erste Schweizer ePrix hatte im vergangenen Jahr in den Straßen Zürichs stattgefunden, auch dort regte sich aber Widerstand aus Politik und Bevölkerung.

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