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Der Formel-E-Neustart in Berlin ist geplatzt
Der Formel-E-Neustart in Berlin ist geplatzt © Getty Images
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Die Formel E verlängert die Aussetzung der Saison aufgrund der Coronakrise bis mindestens Ende Juni. Das Rennen ist Berlin ist damit vorerst geplatzt.

Die Formel E muss die Hoffnungen auf einen Neustart ihrer Saison in Berlin aufgrund der weltweit strengen Maßnahmen in Folge der Coronakrise begraben. Am Donnerstag beschloss die Formel E gemeinsam mit dem Automobil-Weltverband FIA, die Aussetzung der Saison bis mindestens Ende Juni zu verlängern. Das Rennen in Berlin sollte am 21. Juni auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ausgetragen werden.

"Wir prüfen alle verfügbaren Optionen, um die Saison mit der größtmöglichen Anzahl von Rennen zu beenden. Im Rahmen dieser Notfallplanung werden weiterhin die Durchführung von Rennen unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Nutzung permanenter Rennstrecken, die Einführung neuer Doppel-Rennen und die Verlängerung der Saison über das ursprüngliche Enddatum hinaus geprüft", teilte die Formel E in einem Statement mit. 

Weiter heißt es, man wolle so schnell wie möglich zum Rennbetrieb zurückkehren. Die Priorität der Rennserie bei allen Entscheidungen gelte aber der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und der gesamten Formel-E-Gemeinschaft sowie der Bürger und Einwohner der Städte, in denen die Rennen gefahren werden sollen.

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Die Formel E hatte ihre Saison am 13. März zunächst ausgesetzt. Die geplanten ePrix in Paris (18. April), Seoul (3. Mai) und Jakarta (6. Juni) waren bereits zuvor abgesagt worden.

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