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Audi steigt werksseitig auch aus Formel E aus
Audi steigt werksseitig auch aus Formel E aus © AFP/GETTY IMAGES/SID/Jonathan Leibson
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Nach dem Ausstieg aus der DTM verlässt Audi Ende 2021 werksseitig auch die Formel E. Der Automobilkonzern wird stattdessen bei der Rallye Dakar an den Start gehen.

Automobil-Hersteller Audi baut sein Motorsport-Programm weiter umfangreich um.

Nach DTM nun auch Ausstieg aus der Formel E

Die Ingolstädter, die gerade erst aus der DTM ausgestiegen sind, verlassen Ende 2021 werksseitig auch die Elektro-Rennserie Formel E.

Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Dafür wird Audi 2022 erstmals bei der Rallye Dakar "mit einem innovativen Prototyp" an den Start gehen. (Rennkalender der Formel E)

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"Ein vielfältiges Engagement im Motorsport ist und bleibt fester Bestandteil der Audi-Strategie", sagte Markus Duesmann, Vorstandsvorsitzender der Audi AG: "Wir wollen auch in Zukunft innovative Technologien für den Serieneinsatz entwickeln. Die härteste Rallye der Welt ist hierfür die perfekte Bühne."

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Audi geht erstmals bei Rallye Dakar an den Start

Das alternative Antriebskonzept für die Rallye Dakar kombiniert dabei erstmals einen elektrischen Antriebsstrang mit einer Hochvoltbatterie und einem hocheffizienten Energiewandler.

Seit dem ersten Rennen im September 2014 ist Audi in der Formel E vertreten, zunächst als Partner und seit 2017 mit einem Werksteam.

"Die Formel E hat bei Audi die Phase der Transformation begleitet. Heute ist Elektromobilität nicht mehr Zukunftsmusik, sondern Gegenwart", erklärte Duesmann: "Deshalb gehen wir beim elektrifizierten Motorsport den nächsten Schritt und stellen uns extremsten Bedingungen. Die Rallye Dakar mit ihren vielen technischen Freiheiten ist dabei ein perfektes Testlabor für uns."

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Auf personeller Ebene übernimmt Julius Seebach zusätzlich zu seiner Funktion als Geschäftsführer der Audi Sport GmbH auch die Verantwortung für die Motorsportaktivitäten des Unternehmens. Er ersetzt den bisherigen Motorsportchef Dieter Gass.

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