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AUTO-PRIX-AUT-F1 © Getty Images
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Den Sieg durfte Lewis Hamilton nach der Reifen-Posse von Monza behalten. Mercedes-Sportchef Toto Wolff ist dennoch bedient und fordert neue Regeln vor dem Rennstart ein.

Nach dem Verwirrspiel um Lewis Hamilton beim Italien-GP in Monza hat Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff neue Regularien bei der Bestimmung des Reifendrucks gefordert.

"Wir müssen zusammen mit der Fia und Pirelli jetzt eine vernünftige klare Regelung finden, dass sich ein solches Szenario nicht wiederholt", sagte Wolff nach der Entscheidung, dass Hamilton trotz des zu niedrigen Reifendrucks vor dem Rennen seinen Sieg behalten durfte.

Bei einer von Reifenhersteller Pirelli durchgeführten Messung wurde im linken Hinterreifen von Hamiltons Fahrzeug ein Reifendruck von 19,2 psi gemessen, 0,3 psi unter dem festgelegten Grenzwert für das Rennen.

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Bei Nico Rosberg wurden gar ein um 1,1 psi zu geringer Reifendruck festgestellt.

Die Mercedes-Piloten kamen um eine Strafe herum, weil bei einer ersten Messung - ebenfalls mit Beteiligung von Pirelli - ein regelkonformer Reifendruck ermittelt wurde. Anschließend sank der Wert, weil die Wärmedecken über den Reifen bei der Startaufstellung nicht mit Strom versorgt wurden. Von den Ergebnissen der zweiten Messung hat Pirelli das Mercedes-Team vor dem Rennen nicht mehr in Kenntnis gesetzt.

Wolff fordert nun Klarheit:  "In Zukunft muss man definieren: Wann und wie misst du den Druck?"

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