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Bernie Ecclestone (r.) war über vier Jahrzehnte der starke Mann der Formel
Bernie Ecclestone (r.) war über vier Jahrzehnte der starke Mann der Formel 1 © Getty Images
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Der ehemalige Formel-1-Boss schließt einen Ausstieg der Scuderia nicht aus. Dem Ferrari-Präsidenten gehe es nur um den wirtschaftlichen Erfolg der Marke.

Ferrari ist eine Institution im Motorsport, die Formel 1 ohne den Rennstall kaum denkbar.  

Dies könnte sich jedoch bald ändern, wenn man Bernie Ecclestone glaubt. Der langjährige Boss der Formel 1 ist skeptisch, was die Zukunft des Team von Sebastian Vettel unter Präsident Sergio Marchionne angeht.

"Das Wichtigste für ihn ist, dass er den Aktionären ein gutes Geschäftsergebnis bieten kann. Wenn Marchionne der Weg nicht gefällt, den die Formel 1 einschlägt, dann wird er damit aufhören. Ohne jeden Zweifel", sagte Ecclestone in Motorsport aktuell.

Der Italiener hatte zuletzt damit gedroht, aus der Königsklasse des Motorsports auszusteigen, sollte "die einmalige Position von Ferrari" unter den neuen Eigentürmern der Formel 1 nicht gestärkt werden.

Laut Ecclestone, bis 2016 Chefvermarkter der Formel 1, könne Ferrari auch ohne die Teilnahme am PS-Zirkus leben.

Die Forderung von vielen Teams nach einer Budgetobergrenze unterstützt er nicht."Du brauchst nur drei Teams, die gewinnen können. Das reicht. Der Rest interessiert nicht", sagte der 87-Jährige.

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