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Force India und Sauber verzichten auf weitere juristische Schritte gegen die Formel 1
Force India und Sauber verzichten auf weitere juristische Schritte gegen die Formel 1 © Getty Images
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Sauber und Force India ziehen ihre Beschwerde bei der Europäischen Union zurück. Grund dafür ist unter anderem der neue Formel-1-Vorsitzende Chase Carey.

Die Formel-1-Rennställe Sauber und Force India haben ihre Beschwerde bei der Europäischen Union wegen möglicher Wettbewerbsverzerrung zurückgezogen.

Das gaben beide Teams am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. 2015 hatten sich beide Teams an Brüssel gewandt, um zu klären, ob die Verträge bezüglich der Regelfindung und Geldverteilung in der Königsklasse womöglich gegen EU-Recht verstoßen.

"Wir haben uns dazu entschlossen, unsere Beschwerde zurückzuziehen. Wir sind durch den Dialog mit dem neuen Formel-1-Vorsitzenden Chase Carey sehr ermutigt", hieß es in der Mitteilung.

Unter den neuen Promotern sei eine "neue Kultur der Transparenz in den Sport" eingezogen und es sei der "Wille, grundsätzliche Fragen wie die Verteilung der Preisgelder, Kostenkontrolle, Motor-Reglement" zu diskutieren.

"Unsere Einwände damals waren berechtigt, aber wir glauben auch, dass die von uns angesprochenen Themen künftig objektiv betrachtet und ernst genommen werden", hieß es weiter: "Wir ziehen es ohnehin vor, Angelegenheiten im Dialog und nicht in Form von Rechtsstreitigkeiten zu regeln."

Besonders die Geldflüsse sorgten in der Ära von Ex-Promoter Bernie Ecclestone stets für Diskussionen, die kleineren Rennställe sahen sich gegenüber Branchengrößen wie Ferrari stets benachteiligt.

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