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Australian F1 Grand Prix
Sebastian Vettel will nichts davon wissen, dass es nun an ihm liege, die deutsche WM-Ehre zu retten © Getty Images
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Sebastian Vettel will nichts davon wissen, dass er nun in der Pflicht sei, die deutsche WM-Ehre zu retten. In den GP von Österreich geht er zuversichtlich.

Wer nach dem Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Russland seine Hoffnungen in Sebastian Vettel gelegt hatte, den muss der Ferrari-Pilot leider enttäuschen.

Zwar beträgt der Rückstand auf den Gesamtwertungsführenden Lewis Hamilton lediglich 14 Punkte bei noch 13 ausstehenden Rennen, dennoch will der Heppenheimer nichts davon wissen, dass er nun die deutsche WM-Ehre retten müsse. (SERVICE: Fahrerwertung)

"Das ist Quark. Formel 1 hat nichts mit Fußball zu tun. Natürlich ist es immer schön wenn es aufgeht einen Vergleich zu ziehen. Aber es gibt noch viel mehr Sportarten und deutsche Sportler, auf die wir stolz sein können und sollten. Da möchte ich mich nicht wichtiger machen als andere", erklärte Vettel am Rande der Fahrer-PK vor dem großen Preis von Österreich am Wochenende.

Vettel optimistisch für Rennen in Spielberg

Allerdings sieht er nach seinem selbst verschuldeten Unfall und der anschließenden Zeitstrafe beim Grand Prix in Frankreich die Chancen auf einen Sieg in Spielberg deutlich verbessert. 

"Ich glaube wir haben ein Auto, das überall funktioniert. Auch die Strecke sollte uns ganz gut liegen. Aber man weiß bevor man herkommt nie wie stark man wirklich ist", beschrieb er seine Siegchancen für das Wochenende und fügte hinterher: "Im letzten Jahr waren wir hier sehr gut unterwegs und ich glaube dass wir auf dieser Art von Strecke in diesem Jahr ein bisschen stärker sind."

Der GP in Österreich fühlt sich für den 30-Jährigen, der vor seinem Engagement bei Ferrari sechs Jahre lang für Red Bull an den Start gegangen war, mittlerweile ein wenig wie Heimkommen an. "Ich bin unglaublich gerne hier und es liegt mir schon auch etwas am Herzen aufgrund der Vergangenheit", geriet Vettel daher beinahe ins Schwärmen.  

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