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Mercedes feiert den fünften Konstrukteurs-Titel in Serie. Den Moment der Freude widmen die Silberpfeile auch einem, ohne den der Erfolg wohl nicht möglich gewesen wäre.

Starke Geste des Formel-1-Teams von Mercedes. Bei den Feierlichkeiten anlässlich des fünften WM-Titels in Serie in den Werken Brackley und Brixworth in England wurde eine Person besonders vermisst, Niki Lauda.

Die Formel-1-Legende gilt für viele als "Vater des Erfolges" der Silberpfeile. Der Aufsichtsratsvorsitzende erholt sich aktuell von seiner Lungentransplantation im Sommer und konnte deshalb nicht an der Feier teilnehmen.

Das Team um Champion Lewis Hamilton grüßte seinen Boss deshalb mit einem Foto, auf dem alle ihm zu Ehren die berühmte rote Lauda-Kappen trugen.

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Mercedes zollt Lauda Respekt

"Auch Niki zollen wir heute unseren Respekt. Niki, du hättest uns wahrscheinlich gesagt, dass wir heute nicht so emotional sein sollten. Aber ich glaube, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass wir dich vermissen. Wir freuen uns sehr darauf, dich bald wiederzusehen", sagte Motorsportchef Toto Wolff im Rahmen der Feierlichkeiten.

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Seit seinem schweren Unfall auf dem Nürburgring 1976 trägt Lauda diese Kappe. Als Lauda nur 42 Tage nach dem Unfall, bei dem er sich schwerste Verbrennungen zuzog wieder ins Cockpit stieg, trug er einen Verband um den Kopf. 

"Damit der blutverschmierte Verband nicht verrutschte, wenn ich den Helm abnahm, hat mir mein Physio Willi Dungl die Kappe aufgesetzt", erklärte Lauda einst gegenüber Bild am Sonntag. Seit dem gilt die rote Kappe als Markenzeichen des heute 69-Jährigen.

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