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Formel 1: Ferrari-Teamchef lobt Charles Leclerc , Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hält große Stücke auf Charles Leclerc
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hält große Stücke auf Charles Leclerc © Getty Images
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Am kommenden Wochenende startet die Formel 1 in ihre neue Saison. Mit Charles Leclerc bekommt Sebastian Vettel bei Ferrari einen neuen Teamkollegen.

Sebastian Vettels neuer Teamkollege Charles Leclerc startet mit großen Vorschusslorbeeren in die Formel-1-WM 2019, die am Sonntag (6.10 Uhr im LIVETICKER) mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne beginnt. "Er ist smart, er ist schnell", sagte Teamchef Mattia Binotto dem Corriere della Sera: "Für uns ist Charles eine großartige Investition."

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Leclerc mit großen Vorschusslorbeeren

Leclerc gilt als potenzieller Weltmeister, bei den Wintertestfahrten in Barcelona war er auf Augenhöhe mit Vettel. "Er verbringt sehr viel Zeit mit den Ingenieuren, um zu lernen und sich ständig zu verbessern", sagte Binotto: "Wir werden sehr viel Freude an ihm haben."

Der Nachfolger des ungeliebten Maurizio Arrivabene an der Spitze des Ferrari-Teams erwartet eine herausragende Saison für den italienischen Traditionsrennstall. "Wir sind von Jahr zu Jahr immer weiter gewachsen und haben viel dazugelernt", sagte der 49-Jährige. Das neue Auto mit der Typenbezeichnung SF90 habe sich als "besonders stabil" erwiesen: "Es ist zuverlässig und bei mittlerer und hoher Geschwindigkeit konstant."

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Binotto: Mercedes stärkster Konkurrent

Erneut werde Mercedes mit Weltmeister Lewis Hamilton und Valtteri Bottas der größte Konkurrent sein. "Sie verstehen es bestens, ein schnelles Auto zu bauen", sagte Binotto: "Sollten sie zu Beginn der Saison vielleicht ein paar Probleme haben, werden sie die schnell lösen." Ferrari müsse deshalb vor allem darauf achten, "mögliche interne Differenzen immer sofort zu klären".

Michael Schumacher, für Binotto der größte Ferrari-Fahrer der Geschichte, habe diese besondere Qualität gehabt, das Team immer und in jeder Situation hinter der gemeinsamen Sache zu vereinen. "Er ist ein geborener Leader, ein Anführer", sagte der Italiener, der auch in Schumachers Sohn Mick große Hoffnungen setzt: "Es ist eine große Freude, ihn in unserer Ferrari Driver Academy zu haben. Wir dürfen ihm aber keinen Druck machen und müssen vor allem Vergleiche mit seinem Vater vermeiden."

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