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Formel-1-Legende Lauda ist tot
Formel-1-Legende Lauda ist tot © Getty Images
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Vor dem Großen Preis von Österreich wird der kürzlich verstorbene Niki Lauda geehrt. Nach dem Formel-1-Idol wird eine Kurve des Kurses in Spielberg benannt.

Das erste Rennen in Österreich seit dem Tode Niki Laudas stand ohnehin ganz im Zeichen der verstorbenen Formel-1-Legende, seit Sonntag ist der dreimalige Weltmeister nun auch ganz offiziell wieder ein Teil des Goßen Preises in Spielberg.

Die erste Kurve des Kurses in der Steiermark trägt ab sofort den Namen des Mannes, der die Formel 1 nicht nur in seiner Heimat nachhaltig geprägt hat.

Laudas Witwe Birgit und sein Sohn Lukas sowie sein langjähriger Weggefährte Helmut Marko waren anwesend, als die Startkurve am Sonntagvormittag offiziell getauft wurde. Marko, Motorsport-Berater bei Streckeneigner Red Bull, überreichte symbolisch eine Skulptur, die dem Layout des Red-Bull-Rings entspricht.

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Lauda-Witwe: "Bedeutet uns besonders viel" 

"Uns bedeutet es besonders viel, natürlich auch für die Familie, weil es dem Niki so viel bedeutet hätte", sagte Birgit Lauda: "Mit einer Kurve gab es ja die Geschichte, dass er schon einmal eine hatte, und dann wurde sie ihm quasi weggenommen. Damals war er doch recht enttäuscht und traurig."

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Als die Strecke noch A1-Ring hieß, war bereits eine Kurve nach Lauda benannt, mit der Übernahme durch Red Bull erhielten die meisten Kurven jedoch Sponsorennamen. "Im Zuge der Umgestaltung des Rings ist sie irgendwie abhanden gekommen, und das hat Niki gestört", sagte Marko: "Ich habe ihm gesagt: 'Du kriegst wieder eine Kurve.' Jetzt ist glaube ich der richtige Moment, um den Mythos, die Persönlichkeit und vor allem die Verdienste für den Motorsport, die Niki Lauda getätigt hat, in würdiger Weise zu dokumentieren."

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Lauda wurde dreimal Weltmeister (1975, 1977, 1984), erlangte auch durch den Feuerunfall am Nürburgring 1976 und seine schnelle Rückkehr ins Cockpit Legendenstatus. Nach der aktiven Karriere blieb er der Formel 1 in verschiedenen Rollen erhalten. Bis zuletzt war er als Aufsichtsratschef entscheidend am Aufschwung des Mercedes-Werksteams beteiligt, das den Sport seit 2014 dominiert. Lauda verstarb im Mai im Alter von 70 Jahren.

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