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Renault behauptet als erster Motorenhersteller der Formel 1, die Schallmauer von 1.000 PS zu knacken. Max Verstappen kann bei dieser Aussage nur lachen.

Im Vorfeld des Ungarn-GP hat Renault für großes Aufsehen gesorgt.  

Als erster Motorenhersteller der Formel 1 habe man mit dem aktuellen Hybrid-Antrieb die magische Schallmauer von 1000 PS geknackt, erklärte Motorenchef Remi Taffin im Interview mit auto motor und sport. Er gab aber gleichzeitig zu, diese Leistung nicht immer abrufen zu können: "Es sind nur gewisse Leistungsspitzen in der Qualifikation." 

Verstappen lacht über Renault

Für Red-Bull-Pilot Max Verstappen sind die Aussagen ein Grund zum Lachen. "Wenn sie wirklich 1.000 PS haben, dann haben sie ein echt schlechtes Auto", sagte der Niederländer. "Wir reden lieber in Ergebnissen und nicht in den Medien", erklärte Verstappen weiter.

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Red Bull war zuletzt mit der Performance von Renault derart unzufrieden, dass man sich von seinem langjährigen Motorenpartner trennte und zu Honda wechselte.

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Aktuell liegt das Renault-Werksteam nur auf Rang sechs der Konstrukteurs-WM. (Teamwertung der Formel 1)

Ricciardo kennt PS-Anzahl nicht

Die Behauptung, mitunter mehr als 1.000 PS abrufen zu können, konnte Renault-Pilot Daniel Ricciardo indes nicht bestätigen. Der Australier weiß schlicht und ergreifend nicht, wie viele PS er bei seinem Auto zur Verfügung hat.

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"1.000 PS? Das ist mir neu. Klingt aber cool! Ich habe jedenfalls noch nichts davon gehört", zeigte sich Ricciardo erstaunt. Dass ein Formel-1-Pilot die PS-Anzahl seines Boliden nicht weiß, ist jedoch nichts ungewöhnliches. 

Auch Mercedes-Pilot Valtteri Bottas kann diese Frage nicht beantworten. "Ich habe das Team erst gestern danach gefragt. Wir hatten Probleme mit dem Motor. Da habe ich mal gefragt, wie viel PS wir im Qualifying schaffen. Aber die Ingenieure sagen, sie wissen das gar nicht. Niemand weiß das genau", so der Finne am Renn-Wochenende in Ungarn.

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