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Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn ärgert sich über das Veto zweier Teams
Ross Brawn will die Formel 1 interessanter machen © Getty Images
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In der Formel 1 könnte es in Zukunft einen komplett neuen Ablauf geben. Die Macher der Königsklasse des Motorsports denken über krasse Veränderungen nach.

Die Formel 1 denkt in ihrem Bestreben, für den Zuschauer attraktiver und damit auch noch lukrativer zu werden, über diverse Veränderungen in der Saison 2020 nach. Diskutiert wird unter anderem über ein 100 km langes Sprintrennen, das viermal im Jahr auf ausgewählten Strecken das Qualifying in seiner jetzigen Form ersetzen soll. 

"2020 ist eine gute Gelegenheit, ein paar Sachen auszuprobieren, bevor 2021 die große Regelreform kommt", sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn am Rande des belgischen Grand Prix in Spa bei Sky Sports. Grundsätzlich sei das Format eines Rennwochenendes gut, aber "es gibt vielleicht das eine oder andere, womit wir speziell am Samstag unseren Sport noch interessanter machen können".

Zudem denkt Brawn darüber nach, das Programm an den Rennwochenenden zu straffen.

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"Früher kamen die Teams am Donnerstagnachmittag zur Strecke, haben ihre Autos ausgeladen und losgelegt. Mittlerweile kommen sie am Montag oder Dienstag mit unglaublich viel Personal, damit freitags alles fertig ist", sagte der langjährige Wegbegleiter von Rekordweltmeister Michael Schumacher: "Wir könnten doch am Freitagnachmittag zwei kurze Trainingssessions machen, dann reicht eine Vorbereitung am Freitagmorgen."

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Teams haben Bedenken

Die Teams seien jedenfalls generell offen für Änderungen, sagte Brawn. Renault-Teamchef Cyril Abiteboul bestätigte das am Freitag in Spa: "Wir sollten versuchen, den Zuschauern noch mehr Spannung zu bieten, und das ginge beispielsweise mit Sprintrennen."

Haas-Teamchef Günther Steiner gab allerdings zu bedenken: "Das alles kostet die Rennställe wieder zusätzliches Geld, und bekanntlich nutzt sich ja jede Neuerung auch ziemlich schnell wieder ab."

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