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Robert Kubica setzte seinen Williams im Qualifying in Suzuka in die Mauer
Robert Kubica setzte seinen Williams im Qualifying in Suzuka in die Mauer © Getty Images
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Am Ende der Saison trennen sich die Wege von Robert Kubica und Williams. In Suzuka kritisiert der Pole sein Team scharf - dieses kontert umgehend.

Dass Robert Kubica das Williams-Team nach nur einem Jahr am Ende der Saison wieder verlassen wird, steht bereits seit dem Rennen in Singapur fest.

Das Verhältnis zwischen dem Fahrer und seinem Team ist aber inzwischen so angespannt, dass fraglich ist, ob der Pole überhaupt noch einmal im Williams-Cockpit sitzt.

Denn nach dem abermals enttäuschenden Rennen für Williams in Suzuka und den Positionen 18 und 19 für George Russell und Kubica, kam es zu Sticheleien zwischen dem 34-Jährigen und seinem Rennstall.

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Kubica: "Heute früh wurden wahrscheinlich Grenzen überschritten"

Los ging es bereits im Qualifying, als er sich beschwerte, dass er im Qualifying nicht den neuen Frontflügel, den das Team mit nach Japan gebracht hatte, verwenden durfte.

Der Pole spricht von "seltsamen Gründen", warum es zu dieser Entscheidung des Teams gekommen ist: "Das hat mir zu denken gegeben. Ich wusste ja vorher schon manche Dinge, aber heute früh wurden wahrscheinlich Grenzen überschritten", so Kubica im polnischen Fernsehen.

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Zudem kritisierte Kubica Versprechungen, die seitens des Teams nicht eingehalten wurden. "Wir hatten uns auf etwas verständigt, aber bis Sonntag hatte sich die Sachlage aus welchen Gründen auch immer verändert. Heute früh vor dem Qualifying ist mir einiges bewusst geworden."

Williams: "Frontflügel war nur zum Test vorgesehen"

Die Kritik ließ Williams nicht auf sich sitzen und reagierte umgehend mit einem Statement auf die Kritik des Stammfahrers: "Der neue Frontflügel war hier nur zum Test vorgesehen, mit der Möglichkeit, ihn in Zukunft einzusetzen. Wir wollten ihn heute nicht verwenden, um keinen Schaden zu riskieren, bevor wir den Flügel in Mexiko erneut testen konnten."

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Dies hätte sich "angesichts der Zwischenfälle im Qualifying (Kubica crashte in Q1, Anm. d. Red.) als die richtige Entscheidung erwiesen." Wirkliches Vertrauen in den eigenen Fahrer sieht auch anders aus.

Das Williams-Team liegt nach nur einem Punkt aus 17 Rennen weiterhin abgeschlagen am Ende der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. 

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