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Der Ferrari von Charles Leclerc weist vor dem Großen Preis von Abu Dhabi eine anderen Benzinmenge auf, als vom Team angeben. Das Team wird bestraft, er behält Platz drei.

Ferrari hat schon wieder Ärger mit dem Benzin.

Im Vorfeld des Großen Preises von Abu Dhabi gibt es Ärger mit dem Auto von Charles Leclerc. FIA-Technikchef Jo Bauer hat einen Bericht an die Sportkommissare weitergeleitet. (Das Rennen in Abu Dhabi zum Nachlesen)

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Der Inhalt: "Die Benzinangabe von Auto Nummer 16 wurde überprüft, bevor das Auto die Boxengasse verlassen hat. Es gab einen signifikanten Unterschied zwischen der Angabe des Teams und der Menge Sprit, die sich im Auto befunden hat."

Leclerc behält Podium - Strafe für Ferrari

Das entspricht einem Verstoß gegen die technische Richtlinie 12-19. Der Fall liegt nun bei den Stewards. Leclerc, der das Rennen auf Platz drei beendete, droht eine Strafe, möglicherweise eine Disqualifikation. Der Fall wurde nach dem Rennen untersucht.

Das Ergebnis: Leclerc darf seinen Podiumsplatz behalten. Die Scuderia wird allerdings zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt. 

Erst vor wenigen Wochen hatte Max Verstappen der Scuderia unterstellt, mit dem Benzin zu tricksen. Nach einer Red-Bull-Anfrage veröffentlichte der Weltverband FIA vor dem Rennen in Austin eine technische Richtlinie, die eine mögliche Trickserei in Sachen Benzineinspritzung untersagte. Seit Monaten war spekuliert worden, dass Ferrari sich insbesondere auf den Geraden einen Vorteil verschaffen könnte, indem es den festgelegten Benzindurchfluss zwischen zwei Messpunkten zeitweise überschritt.

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