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Ralf Schumacher sorgt sich um die Mitarbeiter der F1-Teams
Ralf Schumacher sorgt sich um die Mitarbeiter der F1-Teams © Getty Images
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In der Coronakrise sorgt sich Ex-Fahrer Ralf Schumacher um die Zukunft der Formel-1-Teams. Vor allem die Mitarbeiter bereiten dem 44-Jährigen Sorgen.

Der ehemalige Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hält wegen der Corona-Pandemie einen Gehaltsverzicht auch in der Königsklasse des Automobilsports für denkbar.

"Das ist sicherlich vorstellbar", sagte der jüngere Bruder des Rekordweltmeisters Michael Schumacher bei Sky Sport News HD, "bis jetzt ist das noch nicht an die Öffentlichkeit gekommen, aber vielleicht tut sich da der eine oder andere noch zusammen, speziell die Fahrer."

Lewis Hamilton habe "ziemlich gute Möglichkeiten, da was zu tun. Es wird sich sicherlich zeigen, dass sie auch noch was tun", so Ralf Schumacher, der sich um die Formel 1 sorgt: "Nicht nur um die kleinen Teams, auch um die großen."

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Schumacher sorgt sich um Formel 1

Was im Moment mit den großen Konzernen passiere, könne heute noch niemand absehen. "Und an solchen Dingen kann dann natürlich als erstes gespart werden", sagte der sechsmalige Grand-Prix-Sieger, "im Cashflow natürlich die kleinen Teams, Williams zum Beispiel, Haas weiß ich jetzt auch nicht, wie es da weiter geht. Die sind natürlich schon als erstes Mal gefährdet. Aber die Hersteller, das ist auch nicht zu unterschätzen."

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Um die Mitarbeiter mache er sich im Moment die größten Sorgen, speziell jene auf der britischen Insel. "In England haben wir noch mal ein anderes Sozialsystem als hier in Deutschland. Dieses hire and fire (einstellen und feuern) ist da gar kein Problem", sagte Schumacher.

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Man rede von Tausenden Mitarbeitern, Tausenden Familien, "die in der schweren Zeiten jetzt irgendwie über die Runden kommen müssen. Und da sehe ich das Problem zurzeit", so Schumacher weiter.

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Die Formel 1 hat wegen des Coronavirus bereits die ersten acht von 22 geplanten Saisonrennen abgesagt (China und Monaco) oder verschoben, zuletzt auch den Großen Preis von Aserbaidschan in Baku. Damit wird der Auftakt frühestens Mitte Juni in Kanada stattfinden.

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