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In Zeiten der Pandemie ist nichts mehr so, wie es einst war. Das trifft auch auf die Siegerehrungen in der Formel 1 zu.

Social Distancing bei der Hymne, Roboter als Handtuchboten, Maskenpflicht: Wenige Stunden vor dem Start des Formel-1-Auftaktrennens in Österreich (Sonntag, 15.10 Uhr im LIVETICKER) hat der Automobil-Weltverband FIA das durchaus kuriose Prozedere bei der Siegerehrung in Zeiten des Coronavirus festgelegt.

Wie aus dem 19 Punkte umfassenden Dokument 37 hervorgeht, werden die besten drei Fahrer auf der Start-Ziel-Geraden und nicht wie gewohnt auf dem Podest geehrt.

Zuvor müssen sie sich auf der Ehrenrunde ans Ende des Feldes zurückfallen lassen.

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Das Wiegen vor der Siegerehrung erfolgt in voller Montur, Getränke und ein Handtuch werden den Piloten mit ferngesteuerten Transportwagen gereicht. 

Zusammen mit einer Kappe mit dem Logo des Einheitsreifenherstellers wird eine medizinische Gesichtsmaske übergeben, beides muss während der gesamten Siegerehrung getragen werden. 

Die mobilen Podeste werden so platziert, dass sich die Piloten und ein Vertreter des erfolgreichen Herstellers nicht zu nahe kommen. 

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Die Pokale werden kontaktlos übergeben, die üblichen Würdenträger sind nicht in die Zeremonie eingebunden.

Überhaupt sind nur eine begrenzte Anzahl Teammitarbeiter, Kameramänner und Fotografen zugelassen.

Bemerkenswert: Nach dem Abspielen der Nationalhymnen wird wie gewohnt Champagner verspritzt - dies war auch schon bei den Siegerehrungen in den Rahmenserien Formel 2 und Formel 3 zu beobachten. Die Formel 1 hat einen Schaumweinhersteller als Großsponsor.

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