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Lewis Hamilton ist in seinem Mercedes aktuell nicht ganz so schnell wie die Spitze
Lewis Hamilton ist in seinem Mercedes aktuell nicht ganz so schnell wie die Spitze © Imago
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Spielberg - Bei den Trainingseinheiten zum Großen Preis der Steiermark kann Lewis Hamilton nicht mit der Spitze mithalten. Mercedes tappt ob der Gründe noch im Dunkeln.

So richtig rund läuft es aktuell bei Lewis Hamilton nicht.

Beim ersten Rennen der Saison verpasste der Brite, auch wegen einer Strafe, das Podest und auch zu Beginn des zweiten Rennwochenendes in Spielberg hakte es hier und da. In den ersten beiden Trainingseinheiten konnte der sechsmalige Weltmeister nicht mit der Spitze mithalten (Formel 1: Qualifying zum Großen Preis der Steiermark, Sa., ab 15 Uhr im LIVETICKER).

Vor allem im zweiten freien Training war der Rückstand auf Session-Sieger Max Verstappen mit fast sieben Zehnteln größer als erwartet. Bei den Silberpfeilen konnte man sich dies am Freitagabend zunächst nicht erklären. "Wir tappen ein wenig im Dunkeln, unsere Balance war bei beiden Autos nicht gut, beim Lewis eine Katastrophe", stellte Motorsportchef Toto Wolff im RTL-Interview fest.

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Wolff ob des Problems ratlos

Und auch bei den Kollegen des ORF gab sich der 48-Jährige ratlos. "Ein bisschen tappen wir im Dunkeln, vor allem mit Lewis' Zeit. Da gibt's ein Problem", so Wolff weiter.

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Doch obwohl die Mechaniker den Boliden des Briten während der Session mehr als gründlich checkten, der Lösung kam das Team zunächst auch nicht näher. "Das Auto ist einfach in den langsamen und mittelschnellen Kurven 'all over the place', wie man so schön sagt", erklärte der Motorsportchef.

Dies belegen auch die Zeiten. Am schnellsten fuhr der Bolide im dritten Streckenabschnitt. Dort, wo die schnellen Kurven liegen.

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Auch Hamilton selbst zeigte sich ob des Problems an seinem Auto ein wenig ratlos. "Es fühlte sich heute relativ normal an, aber die Pace war relativ weit weg. Uns erwartet heute Abend also noch viel Arbeit, um den Grund dafür zu finden", meinte der Brite nach dem zweiten Training.

Ganz so ahnungslos wie Wolff behauptet, dürften die Techniker der Silberpfeile aber nicht sein. Der leitende Renningenieur, Andrew Shovlin, kündigte am späten Abend an, dass das Team "schon einige Ansatzpunkte gefunden" habe.

Dabei gehe es vor allem um die Vibrationsprobleme vom vergangenen Wochenende.

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