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München - Charles Leclerc fährt trotz unterlegenem Auto in Silverstone erneut aufs Podest. Formel-1-Sportchef Ross Brawn lobt den Ferrari-Piloten daraufhin als "außergewöhnlich".

Ferrari präsentiert sich in der Formel 1 derzeit so schlecht wie seit Jahren nicht, dennoch hat die Scuderia in dieser Saison bereits zwei Podestplätze eingefahren.

Beim Saisonstart in Spielberg profitierte Charles Leclerc von mehreren Safety-Car-Phasen, am vergangenen Wochenende in Silverstone vom Reifenplatzer Valtteri Bottas'.

"Charles' Podium war nach Valtteris Reifenschaden ein Zufall. Aber wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten sie mit dem Auto haben, dann war seine Performance sehr beeindruckend", schrieb F1-Sportchef Ross Brawn in seiner Kolumne für Formula1.com: "Er holte immer wieder große Ergebnisse, die mit dem Auto eigentlich nicht möglich wären."

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Brawn: "Er fährt ziemlich außergewöhnlich"

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Bei den besten Podestplätzen von Bottas rettete der Deutsche auf Platz zehn gerade mal einen Punkt für die WM-Wertung. Während der viermalige Weltmeister mit seinem Ferrari kämpft, befindet sich sein 22 Jahre junger Teamkollege in Topform.

Brawn lobt den Monegassen deshalb auch: "Er fährt ziemlich außergewöhnlich."

Das Podium in England sei ein "Bonus" für Ferrari, das Auto müsse schnell verbessert werden. "Es gibt viele gute und erfahrene Leute bei Ferrari, und ich bin optimistisch", erklärte Brawn.

Dank den guten Leclerc-Leistungen (33 WM-Punkte) liegt Ferrari mit 43 Zählern derzeit zumindest wieder auf dem vierten Platz der Team-Wertung.

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