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Mattia Binotto sitzt offenbar doch recht fest im Sattel bei Ferrari
Mattia Binotto sitzt offenbar doch recht fest im Sattel bei Ferrari © Getty Images
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Mattia Binotto steht seit Monaten in der Kritik. Doch der Teamchef von Ferrari erhält Zuspruch von einem wichtigen Vorgesetzten.

Teamchef Mattia Binotto sitzt trotz der bislang indiskutablen Formel-1-Saison von Ferrari offenbar noch immer recht fest im Sattel.

"Ich habe volles Vertrauen in Binotto und sein Team, wir brauchen Zeit", sagte Ferrari-Boss Louis Camilleri im Interview mit der New York Times: "In der Vergangenheit gab es zu viel Druck, viele Personen mussten gehen. Es gab eine Atmosphäre der Drehtüren, und ich will dies beenden."

Der Rennstall um Sebastian Vettel und Charles Leclerc benötige in dieser Phase, in der Ferrari ins Mittelfeld abgerutscht ist, Standfestigkeit.

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"Vor allem italienische Medien sind manchmal ziemlich brutal und fordern, dass Köpfe rollen. Doch das ist nicht die Lösung." 

Wer die Siegesserien von Red Bull und Mercedes in den vergangenen zehn Jahren betrachte, könne erkennen, "dass sie neben Talent auch über Stabilität verfügten.Die fehlte unserem Team", sagte der 65-Jährige im Vorfeld des Großen Preises von Italien in Monza (Sonntag, 15.10 Uhr).

Ferrari fährt in dieser Saison der Spitze weit hinterher, auf den Hochgeschwindigkeits-Strecken am vergangenen Wochenende in Spa und nun in Monza tun sich die Roten besonders schwer.

Pikant ist auch die Vorgeschichte dieses Absturzes: Im vergangenen Jahr hatte Ferrari den stärksten Antrieb. Schummelvorwürfen durch die Konkurrenz folgte eine Untersuchung durch den Weltverband FIA.

Das Ergebnis blieb unter Verschluss, doch offenbar musste Ferrari den Motor kurzfristig umbauen und kann nun nicht mehr mithalten.

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