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Toto Wolff wollte Ferrari nicht an der Spitze der Formel 1 sehen
Toto Wolff wollte Ferrari nicht an der Spitze der Formel 1 sehen © Imago
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Teamchef Mattia Binotto bestätigt, dass Ferrari Toto Wolff als Chef der Formel 1 verhindert hat. Stattdessen kam ein Mann mit Ferrari-Vergangenheit zum Zug.

Ferrari hat eine mögliche Ernennung von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zum künftigen Formel-1-Chef durch ein Veto verhindert.

"Wir haben uns gegen die Ernennung Wolffs zum neuen F1-Chef gestemmt. Das ist ein Recht, das uns als Ferrari zusteht, und wir haben in diesem Fall davon Gebrauch gemacht", sagte Teamchef Mattia Binotto der Gazzetta dello Sport - und bestätigte damit, was SPORT1 im September berichtet hatte. Gedroht hatte Ferrari mit dem Veto auch schon, als Spekulationen um die Personale Wolff öffentlich geworden waren.

Wolff sei für diesen Posten zwar "geeignet, aber er ist in der Formel 1 aktiv", führte der 50-jährige Italiener aus: "Unserer Ansicht nach ist es nicht korrekt, dass ein Teamchef diesen Posten übernimmt. Wir sind glücklich, dass Stefano Domenicali ausgewählt worden ist, der zwar die Formel 1 gut kennt, aber sie schon vor längerer Zeit verlassen hat."

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Offen ließ Binotto, wie konkret die Pläne zur Ernennung von Wolff waren. Der bisherige Formel-1-Boss Chase Carey tritt am Saisonende nach vier Jahren ab, er wird die Königsklasse weiterhin beraten. Der 55-jährige Domenicali war unter anderem Ferrari-Teamchef, seit 2014 hat er aber keine operative Rolle mehr in der Formel 1 inne. Domenicals Vergangenheit bei der Scuderia sorgt dennoch für Getuschel, zumal auch FIA-Chef Jean Todt einst einen Chefposten bei Ferrari hatte.

Um die Zukunft des Österreichers Wolff, der Mercedes zum dominierenden Rennstall der Formel 1 geformt hat, ranken sich zahlreiche Gerüchte.

Wolffs Vertrag läuft am Saisonende aus. Zuletzt erklärte der 48-Jährige nebulös, der Marke erhalten zu bleiben, er wisse nur noch nicht, in welcher Funktion.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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