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Nürburgring und München - Nach dem Eifel-GP auf dem Nürburgring erklärt Sebastian Vettel, warum er sich bei einem Überholmanöver ins Kies dreht. Lewis Hamilton schwelgt im Glück. Stimmen.

Sebastian Vettel bleibt beim Großen Preis der Eifel auf dem Nürburgring ohne Punkte. Der Ferrari-Pilot dreht sich während des Rennens, nachdem er zuvor versucht hatte, Antonio Giovinazzi zu überholen. Im Anschluss zeigt sich der viermalige Weltmeister selbstkritisch.

Der andere Deutsche im Fahrerfeld, Nico Hülkenberg, ist dagegen ob seiner starken Leistung euphorisiert.

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Bei Sieger Lewis Hamilton regieren nach der Einstellung des Schumacher-Rekordes die Emotionen.

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SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen am Nürburgring von Sky, ORF, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), Rang 1: "Ich fuhr über die Ziellinie und hatte so viele Emotionen. Ich war glücklich, dass ich gewonnen habe. In diesem Moment fühlte sich das wie der erste Sieg an. Man vergisst alle anderen vorher."

Charles Leclerc (Ferrari), Rang 7: "Wir hatten ein schwieriges Rennen erwartet - aber vielleicht nicht so sehr. Besonders der erste Stint hat unser Rennen massiv beeinträchtigt. Der zweite und der dritte waren danach ziemlich positiv, aber es war nicht genug, um mehr herauszuholen."

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Nico Hülkenberg (Racing Point), Rang 8: "Es war schwierig, irgendetwas zu erwarten. Ich bin eigentlich nur gefahren, habe mich angepasst. Ich habe versucht, am Start irgendwie aus dem Gröbsten rauszubleiben. Hab aber trotzdem zwei Positionen gutmachen können - oder drei. In der Mitte des ersten Stints kam der Lerneffekt und ich habe mich besser gefühlt. Dann kam die Pace und ein guter Rhythmus." (Rennkalender 2020 der Formel 1)

zu seinem Rennen: "Das hat uns dann erlaubt, den ersten Stint lange zu fahren, was sehr wichtig war für das Resultat am Ende. Es hat einfach den Druck vom zweiten Stint weggenommen. Insgesamt: verrückt, verrückte Story. Aber im Moment bin ich einfach stolz auf mich selber, dass ich das so gemeistert habe. Es war da draußen auch physisch eine sehr, sehr harte Leistung."

Sebastian Vettel (Ferrari), Rang 11: "Der Start, die erste Runde, das war eigentlich okay. Dann haben wir eine Position an den Alfa Romeo verloren und dann hingen wir fest"

zu seiner Dreher nach dem Überholversuch gegen Giovinazzi: "Ich holte eigentlich nur ganz am Ende der Geraden auf [Giovinazzi] auf. Als ich dann hinter ihm die Spur wechselte, verlor ich das Auto in seiner Dirty-Air. Wahrscheinlich aber war es zu diesem Zeitpunkt einfach zu riskant. Ich musste viel Risiko gehen, wahrscheinlich zu viel. Das ging in die Hose. Ich hatte Glück, dass ich weiterfahren konnte, aber die Reifen waren durchgebremst."

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zum Endergebnis: "Ich hatte natürlich gehofft, dass wir zum Schluss ein bisschen mehr abstauben können, aber ich habe mich sehr schwer getan. Ich habe mich schwergetan, Autos zu überholen, obwohl ich schneller war. Ich habe alles probiert, aber es war heute wie gesagt sehr schwierig. Es war mit Sicherheit kein gutes Rennen von uns. Insgesamt sind wir im Rennen zurückgefallen und hatten nicht die Pace, die wir uns vorgestellt hatten. Im Moment ist ein bisschen der Wurm drin. Ich denke, da kommen auch wieder andere Zeiten."

Valtteri Bottas (Mercedes), ausgeschieden - zu seinen WM-Chancen: "Ich bräuchte definitiv ein Wunder. Man muss es weiter versuchen. Ich gehe es jetzt einfach Rennen für Rennen an und setze mir für jedes Wochenende ein Ziel."

Lando Norris (McLaren), ausgeschieden: "Das war ein schwieriges Wochenende für mich. Mir hat das Gefühl der letzten paar Rennen dieses Mal gefehlt. Da gab es ein paar Fragezeichen. Wir haben Hausaufgaben zu erledigen bis zum nächsten Rennen."

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef) - zu Valtteri Bottas: "Wir wissen, wie unverwüstlich er ist. Ich bin mir sicher, dass er zurückschlagen wird."

zum Ausfallgrund für den Boliden von Bottas: "Es sieht so aus, dass es etwas mit der MGU-H zu tun hatte, aber wir haben die Ursache noch nicht gefunden. Es ist jetzt wichtig, dass wir verstehen, was passiert ist. Wir haben an diesem Wochenende neue Power-Units eingesetzt und es sind noch sechs Rennen. Deswegen müssen wir herausfinden, was das Problem war." (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Mattia Binotto (Teamchef Ferrari): "Wir hatten keinen großen Unterschied erwartet. Es war ein kleines Upgrade und komplettierte das Paket, das wir bereits in Russland eingeführt haben. Das Positive ist, dass die Korrelation gut zu dem passt, was wir im Windkanal und in der Fabrik gesehen haben."

zu den weiteren Rennen: "Das bedeutet, dass wir uns mit dem Auto in die richtige Richtung bewegen. Es wird während der verbleibenden Saison noch weitere Upgrades geben, die auch wichtig sein werden."

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