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München - Lewis Hamilton plädiert einmal mehr für einen sauberen Rennsport. Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher lobt ihn dafür bei SPORT1, deutet jedoch auch Heuchelei an.

Lews Hamilton lässt kaum eine Gelegenheit aus, um sich für eine bessere Zukunft einzusetzen. Kürzlich hatte der Formel-1-Weltmeister angekündigt, außerhalb der Rennstrecke möglichst oft elektronisch betriebene Autos zu nutzen.

Und auch vor dem Grand Prix in der Eifel meldete sich Hamilton erneut zu Wort, sprach sich strikt gegen den Bau einer neuen Rennstrecke in Brasilien aus: "Meine persönliche Meinung ist, dass die Welt keine neue Strecke braucht. "(Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER).

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Der F1-Star findet, "dass es nicht besonders schlau ist, dafür 70.000 Bäume zu fällen, so etwas unterstütze ich auf keinen Fall." 

Ralf Schumacher lobt den Briten für seinen Ansatz, schränkt sein Lob jedoch mit einem kritischen Nebensatz ein.

Schumacher: Lob für Hamilton, aber...

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"Ich finde es richtig, was er macht, aber letztendlich ist es so, dass er auch zu den Rennen fliegt und nicht mit dem E-Auto kommt", sagte der Bruder von Motorsport-Legende Michael Schumacher im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1.

Der 45-Jährige betonte dennoch die Relevanz derartiger Bemühungen von Akteuren aus dem Motorsport: "Es ist wichtig, dass Leute wie er und vor allem er ihre Popularität nutzen, um darauf aufmerksam zu machen."

Generell sieht Schumacher in Sachen E-Mobilität noch Luft nach oben. "Die E-Bilanz in den normalen E-Autos ist noch nicht optimal, da ist noch Verbesserungspotenzial, vor allem was die Batterie angeht."

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