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Günther Steiner hätte Schumacher gern im Team
Günther Steiner hätte Schumacher gern im Team © AFP/SID
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Haas-Teamchef Günther Steiner würde die deutsche Motorsport-Hoffnung Mick Schumacher liebend gern in einem seiner Rennwagen sehen.

Köln (SID) - Haas-Teamchef Günther Steiner würde die deutsche Motorsport-Hoffnung Mick Schumacher liebend gern in einem seiner Rennwagen sehen. "Es wäre eine Ehre für uns", sagte Steiner im RTL-Interview. Ein Schumacher in der Formel 1, das wäre "für Deutschland und für die Formel 1 gut".

Nach Angaben des Südtirolers sei man bei den Vertragsgesprächen mit den Piloten für 2021 "auf der Zielgeraden". Haas trennt sich zum Saisonende von seiner langjährigen Fahrerpaarung Romain Grosjean/Kevin Magnussen.

Eines der beiden Cockpits wird wohl an einen Fahrer der Ferrari-Nachwuchsakademie gehen, neben Formel-2-Spitzenreiter Schumacher rechnen sich auch der Brite Callum Ilott und Robert Schwarzman aus Russland Chancen aus. Wer in der Formel 2 "die Meisterschaft gewinnt, hat es auch verdient, in die Formel 1 aufzusteigen", meinte Steiner.

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Für das zweite Cockpit ist der russische Milliardärssohn Nikita Masepin der Topfavorit. Gegenüber RTL bestätigte Steiner Verhandlungen mit Masepin, der ebenfalls derzeit in der Formel 2 aktiv ist.

Noch vor Saisonende wolle man die künftigen Piloten verkünden, führte Steiner (55) aus. Dies deckt sich mit der Aussage von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto von Freitag, wonach die Scuderia bezüglich der Zukunft ihrer Nachwuchspiloten "in den nächsten Wochen" Fakten schaffen wolle.

Bei Haas würde Schumacher Teil eines Neuanfangs, vor dem 13. Saisonrennen am Sonntag in Imola (13.10 Uhr/RTL und Sky) belegt das US-Team nur den vorletzten Platz in der Konstrukteurs-WM. Steiner: "Nächstes Jahr haben wir nichts zu verlieren. Das gibt den Rookies die Möglichkeit, ohne viel Druck viel zu lernen und dann bereit zu sein für 2022."

Am Freitag hatte Alfa Romeo überraschend angekündigt, dass Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen auch 2021 für den Rennstall fahren werden. Zuletzt hatte viel darauf hingedeutet, dass Alfa - wie Haas unter anderem Motorenkunde Ferraris - die erste Adresse für Schumacher sein würde.

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