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Louis Camilleri (l.) gemeinsam mit Teamchef Mattia Binotto
Louis Camilleri (l.) gemeinsam mit Teamchef Mattia Binotto © Imago
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Vor dem letzten Renn-Wochenende in Abu Dhabi sorgt Ferrari-Boss Louis Camilleri mit seinem Rücktritt für ein Erdbeben. Nun kommt raus, warum er sich zurückzieht.

Vor dem letzten Saisonrennen in Abu Dhabi sorgte Ferrari-Geschäftsführer Louis Camilleri am Freitag mit seinem Rücktritt für Aufsehen (Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi ab 14.10 Uhr im SPORT1-Liveticker). 

"Persönliche Gründe" hätten ihn zu seiner Entscheidung bewogen, schrieb er in einer Stellungnahme. Genauere Details wurden nicht bekannt gegeben. Der Sportdirektor der Scuderia, Laurent Mekies, hat nun verraten, dass eine schwere Corona-Erkrankung zum Rücktritt geführt habe.

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"Die Nachricht kam für alle überraschend. Niemand hatte Bescheid gewusst. Er stand zwar nicht unter Lebensgefahr, aber es war trotzdem schlimm für ihn", erklärte der 43-Jährige. Demnach habe die Infektion Camilleri "wohl schwer zugesetzt" und sein Rückzug sei deshalb "nur nachvollziehbar".

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Doch trotz der Erkrankung glaubt Mekies nicht, dass diese der einzige Grund für den Rückzug des 65-Jährigen war. "Wenn man in einem Alter ist wie er, der schon sehr vieles erreicht hat, dann denkt man vielleicht anders über seine eigenen Prioritäten."

Einen Nachfolger gibt es in Maranello noch nicht. Vorerst wird der Vorstandsvorsitzende John Elkann kommissarisch auch die Rolle des Geschäftsführers übernehmen. Nach dem Tod von Sergio Marchionne hatte Camilleri im Sommer 2018 sein Amt übernommen.

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